Im 17. Jahrhundert fiel die von Chinesen regierte Ming-Dynastie (1368 – 1644), und die von den Mandschuren regierte Qing-Dynastie (1644 – 1911) wurde gegründet. Es war eine turbulente und gewalttätige Ära in der Geschichte Chinas, aber auch eine der kreativsten Epochen in der Geschichte der chinesischen Malerei. Kunstschaffende des 17. Jahrhunderts haben mit Begeisterung die Grenzen normativer Darstellungen und der Nachahmung (fang) von Modellen überschritten, um einzigartige Konzepte zu schaffen. Das Konzept der Originalität (qi), das aus einer unantastbaren persönlichen Einzigartigkeit resultiert, sowie Einflüsse von Kunstwerken, die von europäischen Jesuiten nach China gebracht wurden, machte reine Nachahmungen vergangener Meister unmöglich.

Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Rahmen der Dauerausstellung „Ethnologische Sammlungen und Asiatische Kunst“ im Humboldt Forum.

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