In den letzten Jahrzehnten der Qing-Dynastie (1644 – 1911) fertigten chinesische Malende in Beijing für ausländische Kundschaft Porträts anonymer Regierungsbeamter in Hofgewändern mit quadratischen Insignien. Diese Werke wirken oft schlichter als die Porträts in dieser Galerie, die von oder unter europäischen Jesuiten-Malern und Verwendung von westlichem Realismus für den Kaiser gemalt wurden. Der Qianlong-Kaiser (reg. 1736 – 1795) verlieh zivile Ränge auch an ausländische Beamte, die dann ebenfalls Rangabzeichen auf ihren Amtsgewändern trugen. Später wurden solche Insignien von den Gewändern entfernt. Ohne zu wissen, wessen Gewand diese Stücke einst schmückten, wurden sie auch auf lokalen Märkten verkauft und gelangten so in Privat- und Museumssammlungen.

Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, zu sehen im Rahmen der Dauerausstellung „Ethnologische Sammlungen und Asiatische Kunst“ im Humboldt Forum.

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