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Songlines sind erzählte, gemalte, getanzte Formen von Wissen, die in die Landschaften Australiens eingebettet sind und den Kontinent durchqueren. Songlines stiften Beziehungen – zwischen Mensch und Umwelt wie auch von Menschen untereinander. Auch die Songline der Sieben Schwestern vermittelt ein über viele Generationen überliefertes, gelebtes Wissen, das so verschiedene Bereiche wie Ökologie und Geologie, Psychologie und Ethik, Medizin und Astronomie umfasst.

Die Führung durch die vom National Museum of Australia übernommene Ausstellung lädt Besucher*innen ein, dem Weg der Sieben Schwestern durch das Land der Martu, Aṉangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara und Ngaanyatjarra People zu folgen. Im Medium von Malerei, Performance, Film und Multimedia-Installationen werden Indigenes Wissen und grundlegende soziale Erfahrungen für ein internationales Publikum sichtbar und geteilt. Repräsentant*innen der Indigenen Communities begleiten das Publikum auf großformatigen Bildschirmen durch die Ausstellung.

Für die Führung stellt das NMA Objekte bereit, die auf die Indigene Lebenswelt der vertretenen Communities und ihre Geschichten verweisen. Während des Rundgangs gehen sie von Hand zu Hand und werden dialogisch so eingebunden, dass sich die zentrale Botschaft der Ausstellung auch emotional überträgt: Indigene Communities teilen ihre Geschichte mit einem internationalen Publikum und laden es zu ihrem Verständnis von Land und Natur ein.

 

 

 

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