Humboldt Forum
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© SHF / Stephan Falk
Kuppel

2019 M01 15

Endspurt auf der Baustelle

von Bernhard Wolter

In diesem Jahr wollen wir die Baumaßnahme fertigstellen. Das ist sicher „sportlich“, wenn man sich gegenwärtig im Erdgeschoss der Treppenhalle umschaut, aber insgesamt machbar, wie ein Blick in die Obergeschosse zeigt, wo wir schon dabei sind, die Vitrinen für die Ausstellungen aufzubauen. Zum Schluss wird es bei großen Bauvorhaben immer hektisch.

Zusammen mit den erfahrenen Kolleginnen und Kollegen im Team von Architekt Franco Stella, beim Büro HSA Hillmer Sattler Albrecht, aber vor allem bei der bmp Baumanagement Berlin GmbH für die Bauleitung werden wir es schaffen, das Humboldt Forum im Berliner Schloss der staunenden Öffentlichkeit mit einem ersten repräsentativen Teil zum Jahresende zu öffnen.

Den Schlüterhof hatten wir ja schon im Sommer einmal probeweise ausgerüstet, um mit dem Konzert der Berliner Philharmoniker eine weitere halbe Spendenmillion zu ‚raisen‘. Jetzt sieht er wieder wie eine Baustelle aus, es fehlen noch die Geländer für den Umgang auf den Galerien, teilweise der Wandputz und vor allem noch die Pflasterung für den Platz. Auch bei den beiden rekonstruierten Innenportale 2 und 4 fehlt noch der Putz, weshalb sie ebenfalls noch eingerüstet sind.

Treppenhalle
Ausstellungsaufbau
Schlüterhof

Im Humboldt Foyer, der beeindruckenden Eingangshalle hinter dem Eosanderportal auf der Westseite steht deshalb wieder ein großes Gerüst, weil wir hier den spektakulären Kosmografen aufbauen, ein multimedialer riesengroßer LED-Schirm, der neben dem rekonstruierten Eosanderportal hier der eyecatcher werden wird.

Schließlich wollen wir nicht vergessen, dass die Kuppel noch mit Kupfer eingedeckt wird. Dann kommt oben die sogenannte Laterne drauf, ein gusseiserner Baldachin, getragen von Engeln. Dessen Abschluss in 70 Meter Höhe bildet das vieldiskutierte, allein vier Meter hohe Kreuz. Mit seiner Montage wird die Rekonstruktion der Fassaden des Berliner Schlosses erfolgreich beendet. Ende Mai, Anfang Juni wird es so weit sein.

Kosmograf
Kuppel
Der Innenraum der Kuppel
Kuppel

Bernhard Wolter hat Germanistik und Politologie sowie Architektur studiert und sein Berufsleben der Vermittlung von Bauen und Architektur gewidmet. Zunächst in der Berliner Wohnungswirtschaft tätig wechselte er in den 90er Jahren zur Bundesbaugesellschaft Berlin mbH. Nach einer Übergangszeit beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung war er ab 2009 von Beginn an bei der Stiftung Humboldt Forum mit dabei. Bernhard Wolter leitet dort die Stabsstelle Presse und Öffentlichkeitsarbeit.

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