{"id":21217,"date":"2021-04-28T14:10:00","date_gmt":"2021-04-28T12:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/?post_type=magazine-article&#038;p=21217"},"modified":"2021-05-25T14:24:38","modified_gmt":"2021-05-25T12:24:38","slug":"was-sagen-die-akteure","status":"publish","type":"magazine-article","link":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/magazin\/artikel\/was-sagen-die-akteure\/","title":{"rendered":"Was sagen die Akteure?"},"content":{"rendered":"<section class=\"block block-html\">\n\t<aside class=\"container-fluid\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col-xs-12 col-md-2 like-interactions\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t<like :textbelow=\"true\"  nonce=\"9cab4a9d6a\" postid= \"21217\" post-title=\"Was sagen die Akteure?\" count=\"13\"><\/like>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"col-xs-12 col-md-8\">\n\t\t\t\t<div class=\"copy\"><p itemprop=\"abstract\" class=\"intro\">Das Humboldt Forum wird grundlegend gepr\u00e4gt von Debatten \u00fcber den Umgang miteinander, die Bewertung von Zeichen und Symbolen und \u00fcber historisch gewachsene Strukturen, wie die Sammlungen. Die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe und kolonialen Strukturen, die auch heute unsere Gegenwart pr\u00e4gen, ist eine wesentliche Aufgabe des Humboldt Forums.<\/p><\/copy><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/aside>\n<\/section>\n\n<section class=\"block block-copy\" >\n    <div class=\"container-fluid\">\n\t\t<div class=\"row \">\n            <div class=\"col-xs-12 col-md-offset-2 col-md-8\">\n                <div class=\"box\">\n                    <div class=\"copy\"><p>Von gesellschaftlichen Initiativen seit langem eingefordert, ist diese Auseinandersetzung als Auftrag in den Koalitionsvertr\u00e4gen von Bund und Land politisch formuliert. Welche Wege kann es geben an diesem Ort, mit Kolonialismus und Kolonialit\u00e4t umzugehen? Wie findet man zu einem gemeinsamen Verst\u00e4ndnis, zu einer gemeinsamen Sprache und wie gelingt ein Dialog \u2013 nach innen und nach au\u00dfen? Davon wird in diesem Feature die Rede sein. Es ist als Unterfangen mit offenem Ausgang zu behandeln.<\/p>\n<p>Zum Auftakt sprach das Redaktionsteam des Features mit den Leitungen der vier Akteure des Humboldt Forums, die es mit Ihren Programmen ma\u00dfgeblich pr\u00e4gen werden: Hartmut Dorgerloh (Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss), Lars-Christian Koch (Ethnologisches Museum Berlin, Museum f\u00fcr Asiatische Kunst und Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss), Sabine Kunst (Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin) und Paul Spies (Stiftung Stadtmuseum Berlin).<\/p>\n<\/div>\n                <\/div>\n            <\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t    <\/div>\n<\/section>\n\n<section class=\"block block-copy\" >\n    <div class=\"container-fluid\">\n\t\t<div class=\"row \">\n            <div class=\"col-xs-12 col-md-offset-2 col-md-8\">\n                <div class=\"box\">\n                    <div class=\"copy\"><h6>Grundlegend zur Behandlung der Themen Kolonialismus und Kolonialit\u00e4t ist die Frage, was das Humboldt Forum als Akteursgemeinschaft sein will.<\/h6>\n<p><strong>Paul Spies:<\/strong> Die Akteure dieses Hauses versuchen, ein B\u00fcndnis zu etablieren, sich gemeinsam zu verbinden. Mit der Er\u00f6ffnung f\u00e4ngt eigentlich der Prozess an, indem wir sagen: Das ist was wir haben, aber wie soll es eigentlich sein? Wir stellen Fragen, mit Behauptungen halten wir uns zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Sabine Kunst:<\/strong> Dazu geh\u00f6rt auch, Diskurs und Auseinandersetzung, Perspektivwechsel und das sich gegenseitig Zuh\u00f6ren als Elemente des \u201eWerdens\u201c des Humboldt Forums zu begreifen.<\/p>\n<p><strong>Lars-Christian Koch:<\/strong> F\u00fcr uns als Museen bedeutet das erstmal eine sehr deutliche \u00d6ffnung. Eine \u00d6ffnung, die nicht nur ein europ\u00e4isches Publikum betrifft, sondern ein globales Publikum. Wir m\u00fcssen sehr viel pr\u00e4senter werden in den aktuellen globalen Diskursen und weiter in Dialoge treten.<\/p>\n<p><strong>Hartmut Dorgerloh:<\/strong> Und wir sind ein Transformationsraum, um Themen aus spezialisierten Diskursen unter die Leute zu bringen. Das hei\u00dft auch, dass wir es anders machen m\u00fcssen als im akademischen und aktivistischen Raum. Wir m\u00fcssen uns \u00fcberlegen, wie kriegen wir das \u00fcbersetzt?<\/p>\n<h6>Ein Thema, das von Beginn an Debatten ausl\u00f6ste und heute auch verst\u00e4rkt in Verbindung mit kolonialer Geschichte gesehen wird, ist die Rekonstruktion der Fassaden des historischen Berliner Schlosses. Sie und die Kuppel mit christlichem Kreuz demonstrieren Machtanspruch und stehen in einem Spannungsverh\u00e4ltnis zu den Perspektiven und Haltungen einer diversen Gesellschaft.<\/h6>\n<p><strong>Sabine Kunst:<\/strong> F\u00fcr mich ist es ein Ort mit Br\u00fcchen und hoher Ambivalenz. Interessant ist er in Hinblick auf die dortige Rolle von Wissenschaften im Lauf der Jahrhunderte, die Topografie der Macht. Die hier Anwesenden haben aber auch nicht an der Grundentscheidung mitgewirkt, dieses Schloss mit einer teilweise rekonstruierten Fassade in dieser Form wiederherzustellen.<\/p>\n<p><strong>Paul Spies:<\/strong> Wenn man Dekolonisierung will, dann muss man dezentral denken, der Ort ist also schwierig \u2013 eben weil er so zentral ist. Wir sind da, um in die Diskussion zu gehen \u00fcber die Schwierigkeit dieses Geb\u00e4udes. Wir werden den Bau nicht verteidigen. Was f\u00fcr eine mutige Tat der Bundesrepublik, die beste Stelle im Land solch einer Widerspr\u00fcchlichkeit zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p><strong>Hartmut Dorgerloh<\/strong>: In diesem Spannungsverh\u00e4ltnis findet auch die Programmarbeit statt. Man kann den Inhalt nicht losgel\u00f6st von der Architektur sehen, auch wenn das sehr moderne Innere und die ganzen Inhalte formal erstmal nichts mit dem Bau zu tun haben m\u00f6gen. Was immer auf diesem zentralen Platz in der Hauptstadt passierte, hatte eine besondere symbolische, politische und historische Dimension \u2013 bis hin zu den gesellschaftlichen und politischen Prozessen, die 2002 zum Beschluss der Rekonstruktion der Fassaden gef\u00fchrt haben. Wir haben es hier aber auch mit einem Ort der radikalen Ausl\u00f6schung geschichtlicher Zeugnisse und den damit verbundenen Erinnerungs- und Aufarbeitungsdebatten zu tun. Das sind alles Facetten, die wir thematisieren m\u00fcssen, wenn wir in diesem Haus Programm machen, und ich frage mich, wie wir die Widerspr\u00fcche und Gegens\u00e4tze mit Blick auf die Architektur und die Geschichte des Ortes produktiv f\u00fcr unsere Programmarbeit machen k\u00f6nnen. Das gilt sowohl mit Blick das gro\u00dfe Themenfeld Kolonialismus und Kolonialit\u00e4t, aber auch mit Blick auf die vielen Menschen, die hier zusammenkommen werden und die keinen biografischen Bezug zu diesem Platz haben.<\/p>\n<p><strong>Lars-Christian Koch:<\/strong> Unsere Ausstellungen und Ausstellungsthematiken sollten sich daran messen, wie wir mit diesen Zusammenh\u00e4ngen umgehen. Gleichzeitig, und das war eine der Grundideen des Projekts Humboldt Forum, bringen wir den Bereich des Globalen in der Kunst und der Ethnologie sehr stark in die Mitte der Stadt.<\/p>\n<h6>Das Humboldt Forum nach den Br\u00fcdern Wilhelm und Alexander von Humboldt zu benennen war eine politische Absicht und eine programmatische Setzung f\u00fcr das Haus, die heute durchaus kritisch betrachtet wird. Werk und Biografien der Br\u00fcder werden heute st\u00e4rker als zuvor in den Zusammenh\u00e4ngen ihrer Zeit und speziell den kolonialen Kontexten verortet. Was resultiert daraus in Bezug auf das Verh\u00e4ltnis zu den Namensgebern?<\/h6>\n<p><strong>Sabine Kunst:<\/strong> Wir sollten nicht negieren, dass die Humboldt-Br\u00fcder erstens Kinder einer privilegierten Schicht und zweitens ihres Zeitalters waren. Es liegt aber auch an uns, das Potenzial, das beide Br\u00fcder mit ihrer Forschung geschaffen haben, ins 21. Jahrhundert zu \u00fcbersetzen, z.B. die Idee der Vernetzung, den globalen und transdisziplin\u00e4ren Ansatz Alexander von Humboldts, der f\u00fcr uns gerade heute wieder sehr interessant ist.<\/p>\n<p><strong>Hartmut Dorgerloh:<\/strong> Die Namensgebung verstehe ich als Aufforderung, wie die Humboldts in ihrer Zeit heute engagiert, neugierig und offen \u00fcber die globalen Zusammenh\u00e4nge der Gegenwart und die Aufgaben f\u00fcr eine gemeinsame Zukunft nachzudenken. Unser Ziel ist nun, die historischen Werte, f\u00fcr die die Br\u00fcder Humboldt stehen, und deren Kontexte, mit heutigen Fragestellungen zu konfrontieren.<\/p>\n<p><strong>Paul Spies:<\/strong> Wir d\u00fcrfen nicht bei den Humboldts stehen bleiben, sondern m\u00fcssen auch in den Blick nehmen, was sie erforscht haben und welche Folgen das hatte. Mit ihrer Arbeit wie der Kartierung und der Bestimmung von Bodensch\u00e4tzen waren sie auch Wegbereiter der Kolonialisierung durch den Westen. Was ist durch die Perspektiven auf die Br\u00fcder Humboldt und ihre Welterz\u00e4hlungen verloren gegangen, was ist schiefgegangen? Jetzt geht es darum, dass man dies nicht nur erkennt und benennt, sondern auch ganz gezielt die Perspektiven wechselt und denjenigen zuh\u00f6rt, die die Folgen kolonialer Strukturen bis heute zu tragen haben.<\/p>\n<h6>Bald werden im Humboldt Forum, in der Mitte Berlins, Teile der ethnologischen Sammlungen der Staatlichen Museen gezeigt. Seit vielen Jahren schon wird dar\u00fcber debattiert, welche Folgen die Provenienz der Objekte, die gro\u00dfenteils aus kolonialen Kontexten stammen, f\u00fcr das Humboldt Forum und den Umgang der Akteure mit ihnen hat. Die Komplexit\u00e4t der historischen, politischen, rechtlichen, ethischen und musealen Zusammenh\u00e4nge wirft die Frage nach dem Selbstverst\u00e4ndnis des Humboldt Forums auf, als Ort, der auch materielles Erbe aus vielen Regionen der Welt pr\u00e4sentiert.<\/h6>\n<p><strong>Sabine Kunst:<\/strong> Objekte b\u00fcndeln Wissen, deshalb ist es so wichtig, dass sie allen zur Verf\u00fcgung stehen, an ihnen geforscht und gelernt werden kann, denn Wissen sollte prinzipiell m\u00f6glichst vielen zug\u00e4nglich sein. Der Aspekt der Verf\u00fcgbarkeit spielt daher bei allen Sammlungen eine zentrale Rolle. Was nachweislich unrechtm\u00e4\u00dfig erworben ist, muss auch an den rechtm\u00e4\u00dfigen Besitzer zur\u00fcckgegeben werden, sofern man ihn ermitteln kann. Die Provenienzforschung, das Wissen um die Herkunft des Objekts, ist dabei von zentraler Bedeutung. Im Humboldt Labor wird jeder Gegenstand dar\u00fcber befragt, wo er herkommt, was seine Geschichte ist, wie er den Weg in die Sammlungen gefunden hat.<\/p>\n<p><strong>Paul Spies:<\/strong> Ich bin auch der Meinung, dass die Sammlungsgeschichte Berlins ein ganz wichtiges Thema ist, wozu man sich immer wieder verhalten muss, und dabei geht es nicht nur um die Gesellschaft, zum Beispiel in Tansania, sondern auch darum, wie Objekte aus Tansania nach Berlin gekommen sind und wie wir heute damit umgehen. Wie wir etwa mit Menschen aus Tansania, die hier in Deutschland leben und sich f\u00fcr die R\u00fcckgabe dieser Objekte einsetzen, in den Dialog treten und einen R\u00fcckgabeprozess gemeinsam gestalten.<\/p>\n<p><strong>Lars-Christian Koch:<\/strong> Wir werden die Objekte in den Ausstellungen derart zeigen, dass die Kolleg*innen und Partner*innen aus der Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu Wort kommen und der Dialog als Prozess in den Ausstellungen ersichtlich wird. Als Museum m\u00f6chten wir keine Begr\u00fcndung, sondern eine Perspektive liefern und zeigen, dass internationale Kooperationen im Zentrum stehen und dar\u00fcber auch R\u00fcckgaben m\u00f6glich sind. Es ist keine ausschlie\u00dfende Sache, dass nur weil etwas im Humboldt Forum ausgestellt wird, es dann so bleibt. Darum kann es nicht gehen.<\/p>\n<h6>Die Vergangenheit des europ\u00e4ischen Kolonialismus und dessen Folgen in der Gegenwart sind breite gesellschaftliche Themen, die Debatten und Verst\u00e4ndigung mit vielen Personen, Gruppen und Institutionen erfordern. Wie sehen Sie als Akteure im Humboldt Forum diesbez\u00fcglich Ihre Rolle und den Beitrag des Humboldt Forums, sich innerhalb der Debatten zu positionieren?<\/h6>\n<p><strong>Hartmut Dorgerloh:<\/strong> Wir m\u00f6chten die Inhalte des Hauses gemeinsam mit der Stadtgesellschaft sowie nationalen und internationalen Perspektiven gestalten, Menschen anbieten, das Humboldt Forum zu nutzen. Wir m\u00f6chten R\u00e4ume schaffen, in denen unterschiedliche Realit\u00e4ten gesehen und geh\u00f6rt werden k\u00f6nnen. Damit verbunden sind nat\u00fcrlich kuratorische Entscheidungen und Entscheidungen, die wir in der Akteursgemeinschaft treffen m\u00fcssen. Ziel ist, nicht in symbolischen Aktionen stecken zu bleiben, sondern einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.<\/p>\n<p><strong>Paul Spies:<\/strong> Zwar teilen wir Akteure uns manche Verantwortlichkeiten auf, dennoch bin auch ich der Meinung, dass das alles zusammengeh\u00f6rt und zusammen gedacht werden muss. Wir m\u00fcssen konkreter besprechen, wer welche Aufgaben und Themen \u00fcbernimmt und welche wir gemeinsam machen.<\/p>\n<p><strong>Lars-Christian Koch:<\/strong> Was die Themenschwerpunkte f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre anbelangt, haben wir eine klare Haltung: Kolonialismus und Kolonialit\u00e4t sind essenziell wichtige Themen, f\u00fcr uns aus wissenschaftlicher Sicht, wie f\u00fcr die Zivilgesellschaft. Zugleich d\u00fcrfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass die Debatten global in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung gef\u00fchrt werden, auch das geh\u00f6rt zur Verst\u00e4ndigung \u00fcber diese Fragen dazu.<\/p>\n<p><strong>Sabine Kunst:<\/strong> Themen wie Kolonialismus, Kolonialit\u00e4t und Rassismus werden an der HU sehr breit diskutiert und erforscht, in verschiedenen Forschungsprojekten und mit sehr unterschiedlichen Perspektiven. Wir hoffen, dass wir im Humboldt Forum diese Diskussion auch auf breiterer Ebene f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h6>Das Humboldt Forum befindet sich, wie wir gerade auch gemeinsam nochmal er\u00f6rtert haben, am Anfang eines langen Prozesses. K\u00f6nnen sie in zwei drei S\u00e4tzen sagen: Wof\u00fcr soll das Humboldt Forum aus Ihrer Sicht in f\u00fcnf Jahren stehen, was w\u00fcnschen Sie sich?<\/h6>\n<p><strong>Hartmut Dorgerloh:<\/strong> Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass sich alle Menschen erm\u00e4chtigt f\u00fchlen mitzugestalten, und dass die Inhalte des Hauses sowohl f\u00fcr die Stadtgesellschaft als auch f\u00fcr unsere internationalen Partner*innen in ihren Diversit\u00e4ten gleicherma\u00dfen eine Relevanz haben. Denn nur so k\u00f6nnen wir gemeinsam Antworten auf Fragen unserer Zeit finden.<\/p>\n<p><strong>Sabine Kunst:<\/strong> F\u00fcr uns ist wichtig, aus der Wissenschaft in eine neue nationale und internationale Gespr\u00e4chskultur zu kommen, zu den Inhalten, die wir dort aufrufen, in ganz breiter Folge. Wir haben in den letzten Jahren eine Menge aufgebaut, eine Lehre, die nicht klassisch auf die Wissenschaft hinausgelegt ist, sondern auf die Vermittlung und Gespr\u00e4chsf\u00e4higkeit aus der Wissenschaft an andere. Das Humboldt Forum w\u00e4re damit unser Erprobungsfeld, ob wir mit unseren Methoden richtigliegen.<\/p>\n<p><strong>Paul Spies:<\/strong> F\u00fcr mich ist das Humboldt Forum gelungen, wenn in f\u00fcnf Jahren dieses neue Format der Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen unter einem Dach wirkt und durch die Zusammenarbeit mit Au\u00dfen abwechslungsreich ist. Es wird in f\u00fcnf Jahren vielleicht nicht voll gelingen, aber ich w\u00fcnsche mir, dass es da auf gutem Wege ist.<\/p>\n<p><strong>Lars-Christian Koch:<\/strong> Ich schlie\u00dfe mich den Vorredner*innen an. Au\u00dferdem w\u00fcnsche ich uns, dass die gesamte Arbeit, die wir wissenschaftlich betreiben, eine st\u00e4rkere globale Vernetzung erreicht. Dass wir sehr viel intensiver mit den Herkunftsgesellschaften arbeiten k\u00f6nnen und dadurch ganz neue Formate der Pr\u00e4sentation entwickeln werden.<\/p>\n<\/div>\n                <\/div>\n            <\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t    <\/div>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":21218,"template":"","magazine-topic":[],"magazine-format":[760],"magazine-author":[18,78,125,762],"class_list":["post-21217","magazine-article","type-magazine-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","magazine-format-gespraech","magazine-author-hartmut-dorgerloh","magazine-author-lars-christian-koch","magazine-author-paul-spies","magazine-author-sabine-kunst"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-article\/21217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/magazine-article"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-article\/21217\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/21218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"magazine-topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-topic?post=21217"},{"taxonomy":"magazine-format","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-format?post=21217"},{"taxonomy":"magazine-author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-author?post=21217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}