{"id":4390,"date":"2020-05-25T13:38:00","date_gmt":"2020-05-25T11:38:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/?post_type=magazine-article&#038;p=4390"},"modified":"2021-05-25T15:16:37","modified_gmt":"2021-05-25T13:16:37","slug":"wider-den-primat-der-dauerhaftigkeit-hin-zu-architektur-als-prozess","status":"publish","type":"magazine-article","link":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/magazin\/artikel\/wider-den-primat-der-dauerhaftigkeit-hin-zu-architektur-als-prozess\/","title":{"rendered":"Wider den Primat der Dauerhaftigkeit"},"content":{"rendered":"<section class=\"block block-html\">\n\t<aside class=\"container-fluid\">\n\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t<div class=\"col-xs-12 col-md-2 like-interactions\" aria-hidden=\"true\">\n\t\t\t\t<like :textbelow=\"true\"  nonce=\"ebe230e521\" postid= \"4390\" post-title=\"Wider den Primat der Dauerhaftigkeit\" count=\"13\"><\/like>\n\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"col-xs-12 col-md-8\">\n\t\t\t\t<div class=\"copy\"><p itemprop=\"abstract\" class=\"intro\">Brigitte S\u00f6lch kommentiert mit ihrem Blick als Professorin f\u00fcr Architektur- und Designgeschichte das Kreuz auf dem Humboldt Forum.<\/p><\/copy><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/aside>\n<\/section>\n\n<section class=\"block block-copy\" >\n    <div class=\"container-fluid\">\n\t\t<div class=\"row \">\n            <div class=\"col-xs-12 col-md-offset-2 col-md-8\">\n                <div class=\"box\">\n                    <div class=\"copy\"><p>Es f\u00e4llt mir alles andere als leicht, als Kunst- und Architekturhistorikerin ein Statement anl\u00e4sslich der baldigen Vollendung der kreuzbekr\u00f6nten Kuppel des Humboldt Forums zu verfassen. Ich bin keine Anh\u00e4ngerin der Teilrekonstruktion des Berliner Stadtschlosses. Aber ich bleibe neugierig auf das, was sich im Humboldt Forum langfristig und infolge lebendiger Diskussionen entwickeln wird. Die aktuelle Aufforderung zur offenen, kontroversen Debatte anl\u00e4sslich der Kuppelvollendung sehe ich daher als ein gutes Zeichen in diese Richtung. Selbst wenn ein Teil der Bauarbeiten sich langsam dem Ende n\u00e4hert, sollte die Architektur eine produktive Reibungsfl\u00e4che bleiben und \u2013 das w\u00e4re mein Statement \u2013 weiterhin selbst als Prozess wahrgenommen werden. So wenig die \u00e4sthetische, soziale und politische Wahrnehmung und (Be-)Deutung von Architektur konstant ist, so wenig muss die Teilrekonstruktion des Schlosses als etwas Statisches oder gar Dauerhaftes begriffen werden. Gemeint ist damit kein <em>anything goes<\/em>, sondern neben dem Bewusstsein f\u00fcr die Ver\u00e4nderbarkeit der Teilrekonstruktion selbst die Frage, ob und wie das Prozesshafte als Bestandteil der (Ideen-)Geschichte des Schlossbaus pr\u00e4sent gehalten wird. Es muss hier nicht wiederholt werden, dass das Berliner Stadtschloss unter Walter Ulbricht gesprengt, Portal IV in das Staatsratsgeb\u00e4ude inkorporiert und die Schlossteilrekonstruktion am Ort des \u201ar\u00fcckgebauten\u2018 Palastes der Republik in Angriff genommen wurde. Es muss auch nicht wiederholt werden, wieviele Diskussionen n\u00f6tig waren, um zu entscheiden, welche Bauphasen des Schlosses rekonstruiert werden k\u00f6nnen und sollen, war das Geb\u00e4ude bis zum Moment seiner Sprengung doch selbst Resultat zahlreicher An-, Um- und Weiterbauten. Und es muss ebenso wenig wiederholt werden, dass Friedrich Wilhelm IV. als Auftraggeber der Kuppel von der Idee eines christlichen Staates beseelt war und nach 1848 die konstitutionelle Monarchie einf\u00fchrte.<\/p>\n<p>Sicher, Vitruvs antiker Architekturtraktat spricht von <em>firmitas<\/em> (Stabilit\u00e4t), <em>utilitas<\/em> (N\u00fctzlichkeit) und <em>venustas <\/em>(Anmut\/Sch\u00f6nheit) als h\u00f6chste Anforderungen an Architektur. Architektur wurde dar\u00fcber hinaus aber immer wieder auch als etwas Prozesshaftes, und nicht nur als ein einmal vollendetes Werk reflektiert. Das brachte im 15. Jahrhundert besonders anschaulich ein Architekt und Theoretiker wie Antonio Filarete zum Ausdruck, der Architektur mit einem Lebewesen verglich. Sie sterbe, wie die r\u00f6mischen Ruinen, wenn sie nicht mehr ausreichend versorgt werde. Die Analogie zwischen Architektur und Mensch bzw. Lebewesen ist so alt wie das Nachdenken \u00fcber Architektur selbst und wird noch gegenw\u00e4rtig von einem Architekten wie dem Pritzker-Preistr\u00e4ger Balkrishna Doshi (*1927) vertreten, der von einem Geb\u00e4ude als \u201egrowing organism\u201c spricht. Publikationen wie <em>How Buildings Learn. What Happens After They&#8217;re Built<\/em> (1994) bekr\u00e4ftigen die Vorstellung von Architektur als Prozess. Wir m\u00f6gen diesen durch bestimmte Gesetze, durch gesellschaftliche, denkmalpflegerische etc. Entscheidungen punktuell anhalten, wirklich stoppen aber werden wir ihn nicht. Das in der Debatte im Auge zu behalten, halte ich kultur- und architekturgeschichtlich betrachtet f\u00fcr einen wichtigen Punkt, der mit dem korreliert, was eine zeitgen\u00f6ssische Architektin wie Petra \u010ceferin \u00fcber Architektur auch sagt: dass sie ein Denkprozess ist.<\/p>\n<p>Welche Gedanken stellen sich also beim Blick auf die bald vollendete Kuppel mit Kreuz ein, das vor \u00fcber einem Jahr bereits heftige Debatten ausgel\u00f6st hat. Es geht mir unter Einbezug historischer Beschreibungen nur um einige wenige Aspekte, die das Verh\u00e4ltnis zwischen Innen und Au\u00dfen sowie zwischen Architektur und Stadtraum unter dem Gesichtspunkt der Prozesshaftigkeit ber\u00fchren. Im 19. Jahrhundert r\u00fchmten zahlreiche Reise-, Kunst- und Kulturf\u00fchrer Berlins das Stadtschloss. Sie beschrieben mal mehr, mal weniger begeistert die zur Schlossfreiheit ausgerichtete Fassade mit dem Eosander-Portal, das dem Ehrenbogen des Septimius Severus in Rom nachempfunden ist; einem antiken Monument also, dessen Bildprogramm von Krieg, Sieg und Herrschaft des Kaisers gepr\u00e4gt ist: vom Kriegsgott Mars, den Partherkriegen und der Bek\u00e4mpfung b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlicher Zust\u00e4nde im Inneren. Dementsprechend k\u00fcndete die Widmungsinschrift des Severusbogens davon, dass der Kaiser \u201eden Staat wiederhergestellt und das Reich des r\u00f6mischen Volkes erweitert\u201c habe.<\/p>\n<p>Und die Inschrift des Eosanderportals am Berliner Schloss? Sie lautete, wie die Zeitschrift <em>Der Salon <\/em>1873 ihren Leser*innen auch in deutscher \u00dcbersetzung vermittelte, nicht weniger triumphal: \u201eDas ist das gewaltige Geb\u00e4ude, welches Friedrich mitten im Kriege gr\u00fcndete, das gro\u00dfe Haus baute er kriegf\u00fchrend, des Siegers ist das Werk w\u00fcrdig.\u201c War das Eosanderportal ideen- und bedeutungsgeschichtlich vermutlich bereits mehr, als eine rein formale Rezeption des r\u00f6mischen Severusbogens, durchlief seine sp\u00e4tere Bekr\u00f6nung mit der Kuppel sodann einen l\u00e4ngeren Prozess. Dieser wurde 1851, also noch w\u00e4hrend der Bauarbeiten (1845-1853), von Anton Gubitz in der national-liberalen Zeitschrift <em>Die Grenzboten <\/em>in seiner Bedeutungsverlagerung beschrieben. Eosander habe eigentlich geplant, \u00fcber dem Portal einen Turm mit korinthischen S\u00e4ulen und einer Kuppel zu errichten, dessen Modell man noch im Schlo\u00df besichtigen k\u00f6nne. \u201eK\u00f6nig Friedrich beabsichtigte\u201c, f\u00e4hrt Gubitz fort, \u201edas untere S\u00e4ulengescho\u00df [dieses Turms] zur Anlage von Wasserbeh\u00e4ltern zu benutzen, damit die Wasserk\u00fcnste im Lustgarten h\u00f6her springen k\u00f6nnten, und in dem oberen S\u00e4ulengescho\u00df wollte er sein beliebtes Glockenspiel aufgeh\u00e4ngt sehen, das [\u2026] jetzt in Berlin unter dem Namen der Singuhr bekannt ist.\u201c<\/p>\n<p>Der Autor schilderte einer breiteren \u00d6ffentlichkeit somit das urspr\u00fcnglich mit dem Eosanderportal zusammenh\u00e4ngende Konzept, das dem Planwechsel unter Friedrich Wilhelm IV. und der Errichtung der neuen Kapelle wich: \u201eUnter dem jetzt regierenden K\u00f6nige wurde der Plan zu dem Kuppelbau wieder aufgenommen, aber mit ver\u00e4ndertem Zwecke. Nicht einer Wasserkunst und einem Glockenspiel, sondern dem Gottesdienste sollte er nun bestimmt sein\u201c. Diesem Zweck verliehen am Au\u00dfenbau das Kreuz und die Kuppel Ausdruck, deren am 15. Oktober 1848, nur wenige Wochen vor dem Aufl\u00f6sen der Nationalversammlung, enth\u00fcllte Inschrift in Goldbuchstaben auf blauem Grund nun bald wieder zu lesen sein wird: \u201eEs ist in keinem anderen Heil, es ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn der Name Jesu, zu Ehren des Vaters, dass im Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erden sind.\u201c<\/p>\n<p>Betrachten wir in naher Zukunft das Eosanderportal und die Kuppel, die von einem vergoldeten christlichen Kreuz bekr\u00f6nt wird, stellt sich die Frage, was von den Ideen-, Planungs- und Rezeptionsgeschichten in die heutige Vermittlung dieser teilrekonstruierten Architektur einflie\u00dfen wird. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts reflektierte keine Zeitschrift, kein Reisef\u00fchrer die kreuzbekr\u00f6nte Kuppel losgel\u00f6st von der Tatsache, dass sie Bestandteil der Schlosskapelle ist. Und niemand beschrieb das Eosanderportal ohne Verweis auf dessen doppelte Funktion: Den Zugang zum Schlosshof zu bilden und Treppen zu beherbergen, die in die oberen Geschosse und damit auch zur k\u00f6niglichen Kapelle f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Wenn jetzt Kreuz und Kuppel nur als Fast-Repr\u00e4sentanten einer historischen Vergangenheit betrachtet werden, zerf\u00e4llt Architektur in ein Innen und ein Au\u00dfen. Sicher, Gr\u00f6\u00dfe und Art der Kuppel waren von Beginn an auch st\u00e4dtebaulich motiviert. Aber: Keine Kuppel dieser Art, mit dieser Inschrift, in dieser Gr\u00f6\u00dfe und mit diesem goldenen Kreuz, ohne das zugeh\u00f6rige Innenleben \u2013 die Kapelle. Zeichen und Bezeichnetes fielen in Planung und Bau zusammen. Nicht viele Schl\u00f6sser haben eine Kuppel und \u201aprofane\u2018 Bauten, die im 19. Jahrhundert eine solche schon besa\u00dfen (wie das Kapitol in Washington) oder gegen Ende des Jahrhunderts erst erhielten (wie der Prager Burgpalast) verbanden damit andere Ideen und Funktionen.<\/p>\n<p>Es bleiben Leerstellen, wenn wir einerseits \u00fcber die Architektur des Stadtschlosses, andererseits \u00fcber das Humboldt Forum, einerseits \u00fcber die Museumskonzeption, andererseits \u00fcber \u201aStadtbild\u2018-Fragen sprechen. Die st\u00e4dtebauliche Dimension wird die zuk\u00fcnftige Wahrnehmung und Wirkung der Teilrekonstruktion entscheidend pr\u00e4gen und zwangsl\u00e4ufig an historische Bilder des Schlosses anschlie\u00dfen. Doch auch ohne diese Querverbindungen wird das goldene Kuppelkreuz des Schloss\/Humboldt Forums einen unmittelbaren optischen Zusammenschluss mit seinem Gegen\u00fcber evozieren: Mit dem ebenfalls von einem goldenen Kuppelkreuz bekr\u00f6nten Dom, der ab 1894 anstelle des Vorg\u00e4ngerbaus aus dem 18. Jahrhundert errichtet wurde.<\/p>\n<p>Wie werden zuk\u00fcnftige Passant*innen des Stadtraums solche Zusammenh\u00e4nge wahrnehmen? Wie werden zuk\u00fcnftige Besucher*innen des Humboldt Forums auf die Diskrepanz zwischen Form und Inhalt von Architektur vorbereitet, die stets mehr als H\u00fclle, Au\u00dfenhaut oder Innenraumkonzept ist? Und wie wird der Blick \u201aaus dem Fenster\u2018 des Humboldt Forums auf den Dom kommentiert, dessen Neubauplanung mit dem Zeughaus (heute DHM) und dem Alten Museum zentrales Element des politisch und kulturell konnotierten Forumskonzeptes Wilhelms IV. war?<\/p>\n<p>Meine Hoffnung w\u00e4re, dass es dem Humboldt Forum analog wie digital gelingt, ein kritisches Bewusstsein f\u00fcr diese architektonischen <em>und<\/em> st\u00e4dtebaulichen Ebenen zu schaffen. Und dass damit eine Beziehung zu dem hergestellt wird, was Architektur auch ist: eine raumk\u00f6rperliche Angelegenheit und ein fortw\u00e4hrender Prozess, der alles andere als unver\u00e4nderlich ist. Die &#8222;DNA&#8220; des teilrekonstruierten Schlosses speist sich aus vielen Ideen und Entscheidungsprozessen, deren Dynamiken gerade aufgrund ver\u00e4nderter politischer Verh\u00e4ltnisse Teil der Arbeit an einem historisch-kritischen Bewusstsein bleiben sollten. Denn der \u201aDialog mit der Welt\u2018 kann und sollte auch ein Dialog dar\u00fcber sein, warum und unter welchen Bedingungen so etwas die eine (neue) Mitte geschaffen wird, die sich ihrer machtvollen Symbolik hier wie andernorts, heute wie zu anderen Zeiten, nicht entziehen kann.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck gehen Ideen nicht so leicht verloren. Immer noch ist mir ein Wettbewerbsentwurf f\u00fcr die Teilrekonstruktion des Berliner Schlosses im Ged\u00e4chtnis, dessen Urheber*innen ich nicht mehr wei\u00df, dem aber eine wunderbare Verfremdung gelang: Das Modell des \u00fcberkuppelten Schlosses wurde mit einem netzartigen, transparenten und gl\u00e4nzenden Material so raffiniert verh\u00fcllt, dass es nah und fern zugleich erschien und Assoziationen an eine Vielzahl von Kuppelbauten weltweit weckte. Hoffentlich bleiben die Alternativentw\u00fcrfe als Teil der (Ideen-)Geschichte des heutigen Schloss\/Humboldt Forums sichtbar \u2013 ebenso wie der vermeintlich wiedergefundene Entwurf von \u201eSchinkels Traum\u201c, mit dem Tilmann Buddensieg und Axel Schultes 1996 die Debatte anheizten und das Schloss sprichw\u00f6rtlich von innen nach au\u00dfen st\u00fclpten und zu einem Stadtforum werden lie\u00dfen.<\/p>\n<\/div>\n                <\/div>\n            <\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t    <\/div>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brigitte S\u00f6lch kommentiert mit ihrem Blick als Professorin f\u00fcr Architektur- und Designgeschichte das Kreuz auf dem Humboldt Forum.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":6985,"template":"","magazine-topic":[],"magazine-format":[20],"magazine-author":[239],"class_list":["post-4390","magazine-article","type-magazine-article","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","magazine-format-kommentar","magazine-author-brigitte-soelch"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-article\/4390","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-article"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/magazine-article"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-article\/4390\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6985"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4390"}],"wp:term":[{"taxonomy":"magazine-topic","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-topic?post=4390"},{"taxonomy":"magazine-format","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-format?post=4390"},{"taxonomy":"magazine-author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.humboldtforum.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/magazine-author?post=4390"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}