Humboldt Forum
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© Stiftung Schloss Friedenstein Gotha / Humboldt-Universität zu Berlin / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, digitale Reproduktion: Jester Blank GbR
Orobates Pabsti

Aktuell – kritisch – verbindend. Die Humboldt-Universität zu Berlin im Humboldt Forum

Mit der Eröffnung des Humboldt Labors beginnt die dauerhafte Präsenz der Berliner Wissenschaft in dieser kontrovers diskutierten neuen Kulturinstitution in der Mitte Berlins.

Das Humboldt Labor: Ein HUB der Wissenschaft

Im Englischen steht „HUB“ für Drehkreuz oder Netzwerkknoten, im Deutschen auch für Hauptumschlagsbasis. Das Humboldt Labor als ein HUB im Humboldt Forum ist in diesem Sinne mehr als ein „Schaufenster der Wissenschaft“, an dem Forschungsvorhaben und -ergebnisse präsentiert werden. Es ist auch ein Ort der Vernetzung, der Diskussion, des Ideenaustauschs, der Interdisziplinarität und Internationalität, auch des Streitgesprächs. Wir wünschen uns, dass ihn WissenschaftlerInnen und Studierende gleichermaßen zu „ihrem“ Ort machen und dort ihre Forschungen, Ansätze und Fragestellungen präsentieren. Was in diesen neuen Präsentationsformaten und im Austausch mit dem Publikum an Neuem entsteht, kann – wie über ein Drehkreuz – produktiv in die universitären Arbeitskontexte zurückwirken.

Die auf Dauer angelegte Sichtbarkeit im kulturellen Umfeld des Humboldt Forums gibt der Universität und ihren Kooperationspartnern die Möglichkeit, ein breites Publikum zu erreichen. Wir wollen einen Raum bieten, in dem sich seine NutzerInnen und BesucherInnen auf die großen und kleinen Fragen der Menschheit einlassen, die eben auch Fragen der Wissenschaft sind. Auch Personen und Initiativen außerhalb der universitären Kontexte sind dazu eingeladen, ihre Aktivitäten einzubringen und vorzustellen.

Welche Zukunft wollen wir?

Alexander von Humboldt hielt in einem seiner Reisetagebücher fest: „Alles ist Wechselwirkung.“ Wir möchten aufzeigen, dass Wissenschaft mit uns und unserem Leben zu tun hat. Im Zeichen besorgniserregender politischer Umbrüche sowie der Bedrohung unseres Planeten durch den menschgemachten Klimawandel dreht sich in der Auftaktausstellung alles um die Frage: „Welche Zukunft wollen wir?“ Auf einer Fläche von 750 Quadratmetern wird die Ausstellung drei Jahre lang zu sehen sein. Auch innerhalb dieser Zeit werden Objekte ausgetauscht, aktuelle Forschungsergebnisse ergänzt und neue Zusammenhänge hergestellt, sodass die Prozesshaftigkeit von Wissenschaft in der Ausstellung ihre Entsprechung findet. Gerade im Hinblick auf den angestrebten Verbund der Berliner Universitäten kann dieses HUB in den nächsten Jahren ein zentraler Ort für neue Formate der Wissenschaftskommunikation wie auch der experimentellen Forschung werden.

Ein interdisziplinäres Team

Das Planungsteam des Humboldt Labors ist am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, einem Zentralinstitut der Humboldt-Universität zu Berlin, angesiedelt. Die KuratorInnen erarbeiten die Inhalte der Auftaktausstellung gemeinsam mit den WissenschaftlerInnen aus den kooperierenden Forschungsprojekten. Es entsteht zudem ein umfangreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm rundum die Ausstellung und in Zusammenarbeit mit der Humboldt Forum Akademie und den anderen Akteuren im Haus. Das Projektmanagement steuert sämtliche Aufgaben, die für die organisatorische Umsetzung der Auftaktausstellung und die Inbetriebnahme des HUBs im Humboldt Forum erforderlich sind.

Partner

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