Neue Stadträume

Im und um das Humboldt Forum herum entstehen neue städtische Erlebnisräume

Zwischen Brandenburger Tor und Alex­anderplatz, in direkter Nachbarschaft von Museumsinsel, Humboldt-­Universität und dem Berliner Dom: Das Humboldt Forum schließt eine Lücke in der historischen und kulturellen Mitte Berlins.

Das Humboldt Forum im historischen Zentrum Berlins.
© bpk / Stiftung Preußischer Kulturbesitz, ART+COM

Humboldt-Terrassen

Der südliche Lustgartenbereich wird geprägt durch einen großen Platz zur Straße und den zeitgenössisch interpretierten Schlossterrassen an der Fassade des Humboldt Forums.

Spreebalkon

Der öffentliche Raum vor der östlichen Fassade des Humboldt Forums gliedert sich in zwei Ebenen: In die obere, den „Spreebalkon“, der ebenerdig an das Humboldt Forum anschließt und in die untere, die „Spreeterrasse“, die knapp über dem Wasserspiegel liegt und zum Verweilen am Flussufer einlädt.

Rund um die Uhr – zwei Höfe im Humboldt Forum werden Tag und Nacht geöffnet sein

Blickt man hinter die Fassade, öffnet sich das Humboldt Forum über sechs imposante Portale und stellt enge architektonische und inhaltliche Verbindungen und Bezüge zu seiner Umgebung her. Mit dem großzügigen Schlüterhof und der Passage entstehen zwei neue Stadtplätze, die rund um die Uhr geöffnet sind.

Schlüterhof

Benannt nach dem Baumeister des historischen Schlosses, Andreas Schlüter, ist er der zentrale Platz des Humboldt Forums. Die Architektur des ihn begrenzenden modernen Flügels steht ebenso wie die der drei rekonstruierten barocken Flügel in der Tradition des Theaterplatzes der Renaissance. Mit der Eröffnung des Humboldt Forums wird der Schlüterhof für Besucher*innen rund um die Uhr zugänglich sein.

Passage

Die Passage verläuft quer durch das Gebäude und verbindet den Lustgarten im Norden mit dem Schlossplatz im Süden. Sie ist Tag und Nacht öffentlich zugänglich.  Der modern gestaltete Kolonnadenweg und das nach historischem Vorbild gestaltete Triumphportal erzeugen die Stimmung antiker Plätze – der griechischen Agora oder des römischen Forums. Sie dienten als Modell für die ideale Piazza der Renaissance und dienten auch dem Architekten Franco Stella bei seiner Passage als Vorbild.

Foyer

Das Foyer beeindruckt durch die Verbindung des rekonstruierten Eosanderportals und moderner Galerien und dient der Information und Kommunikation. Zwei große Sonderausstellungsflächen und zwei Veranstaltungssäle schließen sich direkt an das Foyer an und bieten Raum für unterschiedlichste Veranstaltungs­- und Konferenzformate.

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