Die Architektur

Das Humboldt Forum lebt vom Kontrast barocker und zeitgenössicher Architektur

Architektonisch nimmt das Humboldt Forum große Teile des 1945 zerstörten und 1950 gesprengten Berliner Schlosses auf und verbindet sie mit modernen Stilelementen. Das Schloss wurde im 18. Jahrhundert nach Entwürfen des Architekten und Bildhauers Andreas Schlüter umgebaut und galt als einer der bedeutendsten profanen Barockbauten nördlich der Alpen.

Verbindende Unterschiede

Mit der Neuinterpretation durch den italienischen Architekten Franco Stella verbinden sich Tradition und Moderne. Das Gebäude spiegelt nicht nur Brüche in der Geschichte dieses Ortes, sondern verweist zugleich auf verbindende Unterschiede und damit auf den programmatischen Kern des Humboldt Forums.

Alt und Neu werden architektonisch durch die Ideen des Schlosses und der Piazza miteinander verbunden.
Stadt der Plätze

Der italienische Architekt Prof. Franco Stella gewann 2008 in einem internationalen Architekturwettbewerb um den Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum den 1. Preis. Mit der „Passage“, einem Fußgängerdurchgang quer durch das Gebäude, macht Stella das Humboldt Forum und seine Innenhöfe zu neuen öffentlichen Orten Berlins.

Aus unserem Magazin

Die Entscheidung zur Rekonstruktion

Im Sommer 2002 beschloss der Deutsche Bundestag den Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum. Eine große fraktionsübergreifende Mehrheit folgte der Empfehlung der internationalen Expertenkommission „Historische Mitte Berlin“ für ein Museums-, Wissens- und Begegnungszentrum in der Kubatur, also dem baulichen Volumen, und mit drei der barocken Außenfassaden des Berliner Schlosses. Ebenso sollten die drei barocken Fassaden im Schlüterhof wiederaufgebaut werden.

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