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Die simbabwische Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga gilt weit über ihr Heimatland hinaus als eine der einflussreichsten Stimmen des afrikanischen Kontinents. In ihren Büchern und Filmen bricht sie das Schweigen über gesellschaftliche Tabus und wirft universelle Gerechtigkeitsfragen auf.

Dabei beschreibt sie, mit welchen Herausforderungen gerade afrikanische Frauen zu kämpfen haben, die zwischen Tradition und Moderne und den Zwängen von Ethnizität, Alter und sozialer Schicht gefangen sind. Für ihr vielfältiges künstlerisches Schaffen und ihr mutiges politisches Engagement erhielt Tsitsi Dangarembga 2021 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Mit ihrem Debütroman Nervous Conditions (deutsch: Aufbrechen), der 1988 erscheint und 1989 mit dem renommierten Commonwealth-Literatur-Preis für die Region Afrika ausgezeichnet wird, legt sie den Grundstein für ihre Romantrilogie, in deren Zentrum die heranwachsende Tambudzai und ihr Kampf um weibliche Selbstbestimmung und ihren Platz als Frau im postkolonialen Simbabwe steht. Rund drei Jahrzehnte vergehen, bevor Tsitsi Dangarembga die Trilogie vollendet: Ihr zweiter Roman, The Book of Not, erscheint 2006. Trotz aller Widrigkeiten, denen eine afrikanische Schriftstellerin ausgesetzt ist, hat sie es geschafft, ihre Trilogie 2018 mit This Mournable Body (deutsch: Überleben) zu vollenden.

Neben ihrer Arbeit als Autorin hinterfragt Tsitsi Dangarembga auch in ihren Filmen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Strukturen. Darüber hinaus setzt sie sich für die Förderung der Kultur ein, in der sie den Schlüssel zu einer freiheitlicheren Gesellschaft sieht. In ihrem Heimatland engagiert sie sich vor allem im Kampf für die Demokratisierung von Staat und Gesellschaft und wurde hierfür im vergangenen Jahr verhaftet.

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Ablauf

Eine Veranstaltung der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss in Zusammenarbeit mit dem Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin und mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Afrika Stiftung und des Vereins der Freunde des Ethnologischen Museums Berlin e.V.

Freunde des Ethnologischen Museums
Deutsche Afrika Stiftung
Auswärtiger Amt

Organisatorische Hinweise

  • Empfehlung zum Tragen einer Maske

    Besucher*innen ab 6 Jahren wird empfohlen, in allen Innenräumen des Humboldt Forums eine FFP2- oder medizinische Gesichtsmaske zu tragen. Sofern nicht anders vermerkt, gilt dies auch für Führungen und Veranstaltungen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit Ihrer Kinder empfehlen wir vor dem Besuch des Humboldt Forums für alle Altersgruppen die Durchführung eines Antigen-Schnelltests.