Pressedossier

Nach der Natur – die Humboldt-Universität im Humboldt Forum

Klimawandel und Verlust von biologischer Vielfalt stellen eine existenzielle Bedrohung der Menschheit dar. Lösungen sind nur denkbar, wenn ökologische, ökonomische, soziale und politische Dimensionen zusammengedacht werden. In diesem Kontext eröffnet die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) das Humboldt Labor mit der Ausstellung „Nach der Natur“. Die Schau thematisiert anhand einer Vielzahl von Stimmen aus der wissenschaftlichen Forschung die gewaltförmigen Auswirkungen menschengemachter globaler Umweltveränderungen. An welchen Lösungsansätzen arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche Zukünfte entwerfen sie? Die Ausstellung im Humboldt Forum umfasst ein Foyer mit 150 qm und einen Hauptsaal mit 600 qm und befindet sich im ersten Obergeschoss des Humboldt Forums. Der Eintritt ins Humboldt Labor ist frei.

 

Pressemappe-Humboldt-Labor.pdf
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Die Forschungswand
© Humboldt-Universität zu Berlin
Das Janheinz Jahn-Archiv im Humboldt Labor
© © Humboldt-Universität zu Berlin / Inside Outside | Petra Blaisse / Ausstellungsgrafik: Julia Neller
“Alles ist Wechselwirkung”

Pressebilder

Interaktive Projektion eines Fischschwarms und Präsentationen der Berliner Exzellenzcluster im Foyer des Humboldt Labors
© © Humboldt‐Universität zu Berlin / schnellebuntebilder / Foto: Philipp Plum
Blick in die Ausstellung "Nach der Natur" im Humboldt Labor
© © Humboldt‐Universität zu Berlin / Inside Outside | Petra Blaisse / Foto: Philipp Plum
Blick in die Eröffnungsausstellung des Humboldt Labors. Im Vordergrund: Eine Maske des beninischen Künstlers Romuald Hazoumè
© © Humboldt‐Universität zu Berlin / schnellebuntebilder / Inside Outside | Petra Blaisse / Foto: Philipp Plum
Die Präsentation des Lautarchivs im Humboldt Labor
© © Humboldt‐Universität zu Berlin, Hermann von Helmholtz‐Zentrum für Kulturtechnik – Lautarchiv / Inside Outside | Petra Blaisse / Ausstellungsgrafik: Julia Neller Foto: Philipp Plum
In dem rekonstruierten 3D-Modell des Orobates Pabsti sind unsichere Wissenslagen kenntlich gemacht. Die rote Farbe steht für Teile, die anhand des CT-Scans des Fossils angefertigt wurden, die blauen Teile für deren Spiegelungen. Die gelben Teile wurden anhand von Indizien rekonstruiert.
© Stiftung Schloss Friedenstein Gotha / Humboldt-Universität zu Berlin / Stiftung Humboldt Forum, digitale Reproduktion: Jester Blank GbR
„=DIES BEZWEIFLE ICH!=“ – der Kommentar am Rande einer Vorlesungsmitschrift aus dem Sommersemester 1885 liest sich, als wäre er ein Ausruf. Durch Großbuchstaben, Gleichheits- und Ausrufezeichen bekräftigt Friedrich Blanck seinen Zweifel. Der Verfasser war Student an der Friedrich-Wilhelms-Universität (der heutigen Humboldt-Universität) zu Berlin.
© Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, Historische Sammlungen – Signatur: Hdschr. Koll 290 / Stiftung Humboldt Forum, digitale Reproduktion: Jester Blank GbR
Der Mensch ist die Hauptursache für das Aussterben von Tierarten. Auch das Schuppentier ist vom Aussterben bedroht. Ältere Präparate in Sammlungen stammen meist aus Kolonien. Es gilt als möglicher Überträger des Corona-Virus auf Menschen, die Schuppentiere jagen und essen.
© Humboldt-Universität zu Berlin, Zoologische Lehrsammlung Foto: Matthias Heyde
Schon vor mehr als hundert Jahren sammelten Naturkundemuseen solche Tier-Präparate um sie zu erforschen, oft ermöglicht durch koloniale Strukturen. Seit 1991 werden in Deutschland keine wissenschaftlichen Versuche mehr an Schimpansen, Gorillas oder Orang-Utans durchgeführt. Aber noch immer leiden Menschenaffen in europäischen Laboren, und sie werden in Zoos ausgestellt.
© Humboldt-Universität zu Berlin, Zoologische Lehrsammlung / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, digitale Reproduktion: Jester Blank GbR