Führung des kollaborativen Vermittlungsprojekts “Verflochtene Erinnerungen” im Juli 2024
© Staatliche Museen zu Berlin / Ethnologisches Museum, Foto: Frank Sperling
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Zum kulturellen Erbe der Gegenwart gehört die Erinnerung an extreme Gewalterfahrungen im 20. Jahrhundert. Biografien und Objektgeschichten, die im Humboldt Forum sichtbar werden, zeigen Verflechtungen der Vernichtungspolitiken von Kolonialismus und Nationalsozialismus. Der Rundgang sucht Spuren dieser Gewalt auf und blickt etwa auf Skulpturen aus Kamerun, Goldobjekte aus Lateinamerika und auf die Geschichte des Berliner Schlosses nach dem Ende der Monarchie.

Mit anschaulichen Beispielen weckt der Rundgang ein vertieftes Verständnis für die Herausforderung, in einer diversen und von Migration geprägten Gesellschaft über unterschiedliche Gewalterfahrungen sprechen zu können. Er skizziert Möglichkeiten für ein solidarisches Erinnern, das jüdischen und postkolonialen Stimmen der Gegenwart Raum gibt.

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