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Wie kann man gemeinsam mit Sammlungen aus kolonialen und gewaltsamen Kontexten forschen? Wie kann die Zukunft der Objekte verhandelt werden? Diese und weitere Fragen diskutieren Expertinnen aus Namibia und Deutschland anhand des kooperativen Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Confronting Colonial Pasts, Envisioning Creative Futures“.

Der Einstieg in die Veranstaltung erfolgt über den Kurzfilm Tracing German-Namibian Collaborations des Berliner Filmemachers Moritz Fehr. Er hat Wissenschaftler*innen, Kurator*innen und Künstler*innen aus Namibia und Deutschland bei ihrer gemeinsamen Forschung mit und an Objekten aus der Namibia-Sammlung des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin im Rahmen des von der Gerda Henkel Stiftung geförderten, mehrjährigen Forschungsprojekts Confronting Colonial Pasts, Envisioning Creative Futures begleitet.

Im Film zu sehen sind die drei Podiumsteilnehmerinnen Golda Ha-Eiros, Cynthia Schimming und Julia Binter. Moderiert von Ndeenda Shivute reflektieren sie in der anschließenden Podiumsdiskussion über den gemeinsamen Forschungsprozess und die Ausstellung im Humboldt Forum, geben Einblicke in den künstlerischen Forschungs- und Schaffungsprozess der Kunstinstallation Ohne Titel von Modemacherin Cynthia Schimming und diskutieren über die Herausforderungen und Chancen von kooperativen und transkulturellen Forschungsvorhaben. Zentral ist dabei die Zukunft der Objekte.

23 der insgesamt knapp 1.400 Objekte aus der Namibia-Sammlung des Ethnologischen Museums können dank der Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung nach Namibia reisen, wo Community-Vertreter*innen, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen ihre Potentiale für die Gesellschaft weiter ausloten werden. Ein Schwerpunkt dabei wird die Mode- und Designgeschichte Namibias sein, die Mithilfe der historischen Objekte neu geschrieben werden kann.

Podium

Organisatorische Hinweise

  • Kontaktnachverfolgung

    Zum Schutz der Besucher*innen und zur schnellen Nachverfolgbarkeit möglicher Infektionsketten sind die Akteure des Humboldt Forums verpflichtet, die Anwesenheit der Teilnehmer*innen von Veranstaltungen und Führungen zu dokumentieren. Bei der Teilnahme werden daher die Kontaktdaten erfasst. Sie erhalten dafür zum Beginn der Führung/ Veranstaltung ein Kontaktformular zur Eingabe Ihrer Daten. Die persönlichen Daten werden ausschließlich für die behördliche Kontaktnachverfolgung erhoben und werden nach vier Wochen automatisch gelöscht.

  • 2G-Regelung seit 15.11.2021

    Bitte beachten Sie, dass entsprechend der Anpassung des Landes Berlins zu den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie seit Montag, 15. November 2021 für den Besuch des Humboldt Forums die 2G-Regel angewendet wird. Die Regel gilt generell für das Betreten des Hauses, für Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermittlungsangebote wie Führungen.

    Als Nachweis müssen digital lesbare Impfzertifikate oder Genesenenzertifikate vorgelegt werden. Die Vorlage eines Impfausweises in Papierform ohne digital lesbaren QR-Code oder ein aktueller Testnachweis reichen für den Besuch nicht mehr aus.

    Ausgenommen sind Kinder bis inkl. 5 Jahre und Kinder und Jugendliche bei Vorlage ihres Schülerausweises bis inkl. 17 Jahre. Weiterhin ausgenommen sind ungeimpfte Besucher mit ärztlichem Attest. In diesem Fall muss ein gültiges negatives PCR-Testformular, nicht älter als 24 Stunden, vorgelegt werden.

    Wir bitten um Verständnis, dass es in den Eingangsbereichen der Passage und in Portal 3 zu Wartezeiten kommen kann. Bitte planen Sie ausreichend Zeit ein und halten Sie Ihr Ticket, Ihren Nachweis und einen Lichtbildausweis zur Kontrolle bereit.

    Besucher*innen ab 6 Jahren sowie alle Mitarbeitenden sind verpflichtet, in Innenräumen eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske zu tragen.

    Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie HIER.

     

  • Maskenpflicht

    Das Tragen einer medizinischen Maske, einer FFP2-, oder einer KN95-Maske ist in allen Innenbereichen des Humboldt Forums verpflichtend. Bitte bringen Sie Ihre Maske mit. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sowie Gehörlose und deren Begleitpersonen. Wenn das Tragen einer Maske aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht möglich ist (z.B. Asthma, schwere Lungenerkrankungen etc.), ist eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen und vorzuzeigen. In diesem Fall weisen wir auf das für Sie erhöhte Infektionsrisiko hin.