Stadtsilhouette Berlin mit orangefarbener grafischer Gestaltung des Palasts der Republik


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Der Palast der Republik hätte vieles werden können: Eine von Urban Gardening überformte Ruine, ein Haus voller Kunstateliers oder ein blankgeputztes Museum für DDR-Geschichte. Stattdessen wurde das einst als „Ort des Volkes“ proklamierte Parlamentsgebäude abgerissen.

Was bleibt jenseits teils emotionaler Erinnerungen und Darstellungen von Geschichte, die nie eingetreten ist? Eine Gegenwart mit ungebrochen kontroversen Auseinandersetzungen um Orte, Plätze und Räume an vielen Stellen der Republik. Ob Berlin, Potsdam oder Frankfurt, überall bewegen Bauprojekte und der Umgang mit öffentlichen Orten die Menschen. Weiterhin werden markante Gebäude der ost- und westdeutschen Nachkriegsmoderne abgerissen, um – wahlweise als historisierend oder revisionistisch bezeichneten – neuen Altbauten Platz zu machen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Fragen: was hätte sein können und was zukünftig werden soll. In einer Mischung aus Kunst und Diskurs entwickeln die Poetry-Slammer*innen Aron Boks, Victoria Helene Bergemann und Kirsten Fuchs Utopien für einen Ort, der längst nicht mehr ist.

Anschließend diskutieren Architekturhistorikerin und Denkmalpflegerin Daniela Spiegel, Autor und Regisseur in Film, Funk und Theater Thomas Heise, Architekturtheoretiker Stephan Trüby und Aljoscha Begrich, Gründungsmitglied des Vereins KULTURPARK e. V. und Teil der Künstlerischen Leitung des Festivals OSTEN 2022 in Bitterfeld zusammen mit Moderatorin Julia Menger über das Verschwinden oder Bleiben, die Deutungshoheit über öffentliche Orte und die Frage, welche gesellschaftlichen Interessen sich in Zukunft durchsetzen sollten.

 

Eine Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss und den Akteuren Humboldt-Universität zu Berlin und Stiftung Stadtmuseum Berlin.

 

Poetry Slammer*innen

Victoria Helene Bergemann, Kirsten Fuchs, Aron Boks

 

Moderation

Julia Menger (radioeins und mdr Aktuell)

 

Podium

Gehört zu

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