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Kulturelle Artefakte sind weit mehr als Objekte, sie sind ein lebendiger Teil von Wissenssystemen.

Ifunanya Madufor ist Schriftstellerin, Kulturwissenschaftlerin und aktuelle Stipendiatin am Ethnologischen Museum. Im Gespräch mit dem Künstler und Kurator Temidayo Oyeniran wird es um die Auseinandersetzung mit der Spirituellen Bedeutung von Artefakten gehen. Madufor beschäftigt sich in ihrer Forschung mit der spirituellen Bedeutung der Igbo-Artefakte in der Sammlung des Museums. Im Späti reflektiert sie nicht nur den Kosmos der Artefakte, sondern auch den Einfluss indigener, afrikanischer Wissenssysteme auf die zeitgenössische Schwarze Kulturproduktion und -ästhetik.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Programm

16:30 Uhr DJ Set

18:00 Uhr Gespräch

19:00 Uhr Ausklang mit Playlist

Mitwirkende

Ifunanya Madufor ist Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin.  Ihre Arbeit wurde durch verschiedene Stipendien und institutionelle Kooperationen ausgezeichnet, beispielsweise durch das „Leaky Archive Fellowship“ des Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln im Jahr 2022 und den Förderpreis „Lui Shimming Art Grant“ im Jahr 2023.  Darüber hinaus erhielt Ifunanya Madufor 2023 ein DAAD-Stipendium als MuseumsLab-Stipendiatin und arbeitete sowohl mit dem Ethnologischen Museum Berlin als auch mit dem Nationalmuseum von Kenia zusammen. Sie ist Gastkuratorin am „Center for Memories“ in Enugu, Nigeria, wo sie kürzlich die Ausstellung „Odinani: Spiritualität und Kosmologie der Igbo“ in Zusammenarbeit mit dem „Re-entanglements Project“ an der SOAS University of London kuratiert hat. Sie erhielt das Stipendium „Kosmologien des Südens“ 2021 des Goethe-Instituts, mit dem sie einen Dokumentarfilm über das Wesen des kosmologischen Systems der Igbo produzierte. Als derzeitige Forschungsstipendiatin am Ethnologischen Museum im Rahmen des Projekts „The Collaborative Museum“ (CoMuse) von Januar bis Februar 2024 konzentriert sich Ifunanyas Untersuchung auf die nuancierte Erforschung der spirituellen Bedeutung und der nützlichen Funktionen, die den Igbo-Artefakten in der Sammlung des Museums innewohnen.

Temidayo Oyeniran ist Künstler und transdisziplinärer Kurator mit Schwerpunkt auf afrikanischer Kunst. Er setzt sich mit Museumssammlungen auseinander und sucht nach neuen Wegen, um die darin enthaltenen Bedeutungen und Geschichten zu finden und zu vermitteln.

Seine künstlerische Arbeit umfasst vielschichtige Erfahrungen und Bilder, die auf Spiritualität und Kultur basieren.

 

Der Berliner DJ, Autor und Musikliebhaber Ben Olayinka hat schon mehrfach im Rahmen des DURCHLÜFTEN Festivals den Schlüterhof zum Tanzen gebracht. Seine Mission ist es, immer neue Varianten von Afrobeat, Disco, House & Soul in die Welt zu schicken. Zuletzt hat er gemeinsam mit dem kamerunischen Künstler Blick Bassy den SPÄTI zur Produktion BIKUTSI 3000 präsentiert.

 

 

In Zusammenarbeit mit

CoMuse – Das Kollaborative Museum ist eine Initiative des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst, die darauf abzielt, multiperspektivische Ansätze zur sammlungsbasierten Forschung zu entwickeln und neue Formate internationaler kollaborativer Prozesse zu erproben, um die Dekolonisierung und Diversifizierung der Museumspraxis nachhaltig zu intensivieren.

Staatliche Museen zu Berlin (SMB)

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