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Das Humboldt Forum ist ein spannungsgeladener, historischer Ort mit 800 Jahren wechselreicher Geschichte, ein Ort auch im Spannungsfeld kontroverser Debatten. In diesem Fall: Ein goldenes Kreuz auf einer Kulturinstitution? Und das in einer säkularen, diversen Gesellschaft von heute?

Ein golden strahlendes Spruchband am Fuße der Kuppel, über den Dächern von Berlin-Mitte mit den Worten „Es ist in keinem andern Heil, ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, denn in dem Namen Jesu, zur Ehre Gottes des Vaters. Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind.“

So das Zitat aus dem Jahre 1848, höchstpersönlich von Friedrich Wilhelm IV. aus mehreren Bibelsprüchen montiert. Warum? Wie ist das zu verstehen? Wer setzt(e) hier wann welche Zeichen? Wie ist die Entstehungsgeschichte historisch eingebettet? Und wie gehen wir als weltoffener Ort für Kultur und Wissenschaft, des Austauschs und der Diversität, mit diesen Herrschaftszeichen heute um? Wie kann man sich heute dazu verhalten?

Eine Aussicht und herzliche Einladung mitzudiskutieren – mit den Gästen Dr. Johanna Di Blasi, Kulturjournalistin und Kunstkritikerin, Dr. Noa K. Ha, postkoloniale Stadtforscherin und kommissarische Wissenschaftliche Geschäftsführerin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, sowie Sven Lochmann & Konrad Miller, beide Initiatoren des Projekts Leuchtturm Berlin. Außerdem: Dr. Alfred Hagemann, Bereichsleiter Geschichte des Ortes im Humboldt Forum, Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, Kunsthistorikerin und Professorin für Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe an der TU Berlin, Dr. Laura Goldenbaum, Wissenschaftliche Referentin, Annette Ueberlein, Kunstproduzentin.

Moderation
Friederike Sittler, Journalistin und Abteilungsleiterin Hintergrund Kultur und Politik, Deutschlandfunk Kultur.

Begrüßung
Hartmut Dorgerloh, Generalintendant Humboldt Forum

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Podium

Stimmen aus dem Publikum

Zugehörig

Organisatorische Hinweise

  • 2G-Regelung seit 15.11.2021

    Bitte beachten Sie, dass entsprechend der Anpassung des Landes Berlins zu den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie seit Montag, 15. November 2021 für den Besuch des Humboldt Forums die 2G-Regel angewendet wird. Die Regel gilt generell für das Betreten des Hauses, für Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermittlungsangebote wie Führungen.

    Als Nachweis müssen digital lesbare Impfzertifikate oder Genesenenzertifikate vorgelegt werden. Die Vorlage eines Impfausweises in Papierform ohne digital lesbaren QR-Code oder ein aktueller Testnachweis reichen für den Besuch nicht mehr aus.

    Ausgenommen sind Kinder bis inkl. 5 Jahre und Kinder und Jugendliche bei Vorlage ihres Schülerausweises bis inkl. 17 Jahre. Weiterhin ausgenommen sind ungeimpfte Besucher mit ärztlichem Attest. In diesem Fall muss ein gültiges negatives PCR-Testformular, nicht älter als 24 Stunden, vorgelegt werden.

    Wir bitten um Verständnis, dass es in den Eingangsbereichen der Passage und in Portal 3 zu Wartezeiten kommen kann. Bitte planen Sie ausreichend Zeit ein und halten Sie Ihr Ticket, Ihren Nachweis und einen Lichtbildausweis zur Kontrolle bereit.

    Besucher*innen ab 6 Jahren sowie alle Mitarbeitenden sind verpflichtet, in Innenräumen eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske zu tragen.

    Zentrale Informationen der Berliner Verwaltung zum Coronavirus finden Sie HIER.

     

  • Maskenpflicht

    Das Tragen einer medizinischen Maske, einer FFP2-, oder einer KN95-Maske ist in allen Innenbereichen des Humboldt Forums verpflichtend. Bitte bringen Sie Ihre Maske mit. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sowie Gehörlose und deren Begleitpersonen. Wenn das Tragen einer Maske aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht möglich ist (z.B. Asthma, schwere Lungenerkrankungen etc.), ist eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen und vorzuzeigen. In diesem Fall weisen wir auf das für Sie erhöhte Infektionsrisiko hin.