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„Für die Ewigkeit gebaut“ zumindest in Europa lastet dieser Anspruch auf jeder Immobilie, nicht nur auf Schlössern und Kirchen, sondern auch auf Postämtern, Schwimmbädern, Museen, Theatern und Wohnhäusern.

„Architektur ist eine gefährliche Mischung von Macht und Ohnmacht.“ Diesen Satz von Rem Koolhaas und Bruce Mau stellt die belgische Autorin Charlotte van den Broeck ihrem Buch Wagnisse voran, in dem sie dreizehn an derartigen Bauwerken gescheiterte Architekten vorstellt. Welchen Maßstäben müssen Werke der Baukunst genügen? Wer legt sie an? Wie dürfen Künstler scheitern? Wie ist es zu erklären, dass von der zeitgenössischen Kritik verspottete Bauwerke von der Nachwelt als höchst gelungen erlebt werden?  Können, wie Heiner Müller gefragt hätte, Bauwerke auf Benutzer warten?

Gesprächspartnerin von Charlotte van den Broeck ist die Berliner Architektin Hilde Léon, deren Architekturbüro léonwohlhage unter anderem die Indische Botschaft und die Bremer Landesvertretung in Berlin entwarf sowie aktuell das Büro- und Geschäftshaus TRION am Leipziger Platz, das die historische Stadtfigur des Achtecks am Leipziger Platz nach über 75 Jahren wieder komplettiert.

In einem Interview betonte sie, dass ein überzeugender architektonischer Entwurf einen eigenen Ausdruck hat. „Auch wenn Geschmäcker völlig verschieden sind. Mit den Kriterien schön und hässlich kommt man nicht wirklich weiter. Aber eines eint Immobilien, die das Potenzial haben, ihre Zeit zu überleben: Man spürt, dass den Gebäuden eine Idee zugrunde liegt und dass diese auch durchgehalten wurde.“

Moderation
Melinda Crane

 

Podium

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