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Die Augen sind der Marco Polo des menschlichen Körpers — sie reisen unaufhörlich durch die vor uns liegende visuelle Welt, neugierig nach interessanten oder sogar aufschlussreichen Informationen. Die Beobachtung der Augenbewegungen einer Person bietet daher Einblicke in ihre Wahrnehmung und Kognition — die Augen sind tatsächlich ein Fenster zum Geist.

Dass Augenbewegungen notwendig sind, damit Wahrnehmung überhaupt stattfinden kann, wurde in Experimenten in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts gezeigt, als Wissenschaftler nachwiesen, dass die Verhinderung von Augenbewegungen (z. B. durch Lähmung oder durch Stabilisierung eines Bildes auf der Netzhaut) dazu führt, dass die Wahrnehmung in Sekundenbruchteilen verblasst.

Bei Meet the Scientist demonstriert Martin Rolfs, wie Augenbewegungen den Input für das visuelle Gehirn formen, indem sie der Netzhaut scheinbar unregelmäßige Bewegungen aufzwingen – ähnlich den mit Handkameras aufgenommenen Videos. Er zeigt, wie das Gehirn die verschiedenen sensorischen Konsequenzen von Augenbewegungen für die kontinuierliche Wahrnehmung und das Verhalten nutzt.

 

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