Film-Still des argentinischen Films „Puan“ (2023)
© Valeria Fiorini
Zwei Männer schütteln sich die Hände vor einer bunten Wand in einer städtischen Umgebung.
Bild 1:
Film-Still des argentinischen Films „Puan“ (2023)
© Valeria Fiorini
Vergangene Termine
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In dieser Komödie kämpfen ein weltgewandter Angeber und ein zauseliger Underdog um den Chefsessel in der Philosphischen Fakultät Puan in Buenos Aires. Ein Reigen unterschiedlichster Damen um sie herum sind dabei alles andere als passive Zuschauerinnen. Mit bissigem Humor zeichnet der Film das Portrait der intellektuellen Elite Argentiniens am Rande des Abgrunds.

Puan ist der Name der U-Bahn-Station, an der sich die Fakultät der Universität von Buenos Aires befindet – und ein „Kult“. So beschreibt die Witwe eines beim Joggen verstorbenen Philosophieprofessors das Institut. In den heiligen Hallen kämpfen zwei ungleiche Helden um die Nachfolge. Der Underdog Marcelo und der Kosmopolit-Angeber Rafael liefern sich inmitten einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft ein tief-trauriges und zugleich urkomisches Duell um den Chefsessel. Sie werden flankiert von verarmten Akademikern und deren Anhang, Society-Damen, feministischen Aktivistinnen, einem Film-Star. Wer gewinnt?

Der bissige Humor dieser in Argentinien überaus erfolgreichen Gesellschaftskomödie hat Lokalkolorit jener besonderen Qualität, die auch jenseits ihres Entstehungsortes funktioniert. Das Regie-Ehepaar María Alché und  Benjamín Naishtat sorgte zuvor mit dem Film Rojo für Aufmerksamkeit.

Programm

19:30 Uhr

Gespräch mit Alan Pauls, Dorothee Wenner und Julieta Zarankin (Moderation)

auf Englisch und Spanisch

20:30 Uhr

Filmvorführung

Film-Still des argentinischen Films „Puan“ (2023)
© Valeria Fiorini
Film-Still aus dem argentinischen Film „Puan“ (2023)
© Valeria Fiorini

Beteiligte

Alan Pauls (Buenos Aires, 1959) ist Schriftsteller, Übersetzer und Journalist. Er war Professor für Literaturtheorie an der Universität von Buenos Aires und Gastprofessor an der Princeton University. Er hat Seminare im Rahmen der Masterprogramme für kreatives Schreiben an der Untref und der New York University geleitet. Er ist u. a. Autor der Romane Wasabi, The Past (Herralde-Preis 2003) und der Trilogie History of Tears, History of Hair und History of Money sowie der Essaybücher The Borges Factor, Barefoot Life, Slow Themes und Trance. Sein neuester Roman ist The Ghost Half (2021). Im Jahr 2022 veröffentlichte er Fail Again. Seit 2019 lebt er in Berlin. Derzeit arbeitet er mit dem Berlin Review zusammen.

Der Schriftsteller, Übersetzer und Journalist Alan Pauls

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Blick in das Foyer, November 2019.
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker

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