Schreibende Frau im Mittelalter
© Courtesy British Library, Harley MS 4431, f.4
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Wer schreibt, der bleibt! Briefe sind im Spätmittelalter das wichtigste Mittel von Fürstinnen, um Allianzen zu schmieden, Zerwürfnisse zu überbrücken und Neuigkeiten auszutauschen. Auf diese Weise konnten Frauen eine größere Wirksamkeit erreichen als uns die männlich geprägten Geschichtsbilder erwarten lassen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Stimmen von Hohenzollerinnen des 15. Jahrhunderts, die in einem weit verzweigten Netzwerk korrespondieren. Wir lernen humorvolle, scharfzüngige und kluge Akteurinnen kennen, die geschickt mit den Erwartungen ihrer Familien und den Spielräumen der Epoche umgehen. Es lohnt sich auch heute noch, diesen Frauen zuzuhören.

Die Schauspielerin Alina Vimbai Strähler wird den Frauen durch die Lesung ihrer Briefe nach 500 Jahren wieder eine Stimme verleihen. Die Kunsthistorikerin Tanja Kohwagner-Nikolai und Alfred Hagemann binden die Briefe in die biografischen Hintergründe und den zeitlichen Kontext ein.

Ein Abend, der unser Geschichtsbild lebendiger und vielfältiger macht.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts WIRKSAM statt, das in zehn verschiedenen Museen Deutschlands beispielhaft Hohenzollern-Frauen in den Fokus rückt.

Beteiligte

Partner

WIRKSAM

Gehört zu

Blick in das Foyer, November 2019.
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker
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