Schreibende Frau im Mittelalter
© Courtesy British Library, Harley MS 4431, f.4
Vergangene Termine
{{ time.start_TS | TS2dateFormat('DD') }}
{{ time.start_TS | TS2dateFormat('MMM') }}
{{ time.start_TS | TS2dateFormat('YYYY') }}

Wer schreibt, der bleibt! Briefe sind im Spätmittelalter das wichtigste Medium von Fürstinnen, um Allianzen zu schmieden, Zerwürfnisse zu überbrücken und Neuigkeiten auszutauschen. Frauen erreichten so in der Vergangenheit größere politische Wirksamkeit als die männlich geprägten Geschichtsbilder uns glauben lassen. Die Schreiben geben uns bis heute überraschende Einblicke in das europaweite Netzwerk der fürstlichen Frauen.

Im Zentrum dieser Veranstaltung stehen Stimmen von Hohenzollerinnen wie Margarethe (1413–1465), die in die bayerische Politik verwickelt ist, und Anna (1487–1514), die aus Schleswig an ihren Bruder in Berlin schreibt. Es lohnt sich auch heute noch, ihre Briefe zu lesen. Sie treten uns als eigenständige und kluge Akteurinnen gegenüber, die geschickt mit den Erwartungen ihrer Familien und den Spielräumen der Epoche umgingen.

Die Schauspielerin Alina Vimbai Strähler wird diesen Frauen durch die Lesung ihrer Briefe nach 500 Jahren wieder eine Stimme verleihen. Die biografischen Hintergründe und den zeitlichen Kontext erläutern die Kunsthistorikerin Tanja Kohwagner-Nikolai und Alfred Hagemann, Leiter des Bereichs Geschichte des Ortes in der Stiftung Humboldt Forum.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts WIRKSAM statt, das in zehn verschiedenen Museen Deutschlands beispielhaft Hohenzollern-Frauen in den Fokus rückt.

Beteiligte

Partner

WIRKSAM

Gehört zu

Blick in das Foyer, November 2019.
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker
Bleiben Sie auf dem Laufenden!
Abonnieren Sie unseren Newsletter.