Ronya Othmann und Ela Pour
© & Foto: Paula Winkler; © Ela Pour | Foto: Lene Mimikry; Design: Stadtmuseum Berlin | Groupe Dejour
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Wie können wir über Krieg sprechen – mit Bildern, mit Worten? Und wie gelingt es, Erfahrungen von Gewalt und Verlust zu erzählen?

Die Lesung bei BERLIN GLOBAL begleitet die Freiflächen-Ausstellung „Dara Tûyê – درخت توت – Der Maulbeerbaum“, die feministische Stimmen über Krieg und Gärten zusammenbringt und das solidarische Handeln von Frauen über geografische und politische Grenzen hinweg sichtbar macht. Die Ausstellung zeigt Gärten als Orte des Erinnerns, der Heilung, der Selbstermächtigung – aber auch des Widerstands gegen Unterdrückung und Gewalt.

Vor diesem Hintergrund begegnen sich zwei künstlerische Stimmen:

Ronya Othmann liest aus ihren Texten „Vierundsiebzig“ und „Rückkehr nach Syrien“, in denen sie vom Krieg in Syrien und dem Genozid an den Êzid*innen erzählt. Sie geht den Spuren nach, die diese Erlebnisse in Menschen und Landschaften hinterlassen. Ihre Literatur verbindet persönliche Erinnerungen mit politischen Realitäten und eröffnet direkte, eindringliche Einblicke.

Ela Pour bringt eine lyrische und visuelle Perspektive ein. Gemeinsam mit anderen Tattoo-Künstler*innen geht sie in ihrem autobiografischen Buchprojekt den Fragen nach, welche Bilder Kriegs- und Widerstandserfahrungen hervorrufen und wie diese sich künstlerisch ausdrücken lassen. Ihre Arbeit zeigt, wie Kunst helfen kann, sich zu behaupten, zu heilen und Geschichten anders sichtbar zu machen.

Boussa Thiam moderiert den Abend und lädt die beiden Künstlerinnen dazu ein, gemeinsam darüber zu sprechen, wie Krieg erzählt werden kann – literarisch und bildlich.

Beteiligte

Flamingo e.V.

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