Finissage der Freifläche „Freiheit, Gleichheit, Solidarność“
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| kostenfrei |
| Wir bitten um Verständnis, sollte es zu Wartezeiten beim Einlass kommen. |
| Räume "Vergnügen" und "Verflechtung" in BERLIN GLOBAL, 1. OG |
| Einlass ab: 18:00 |
| ab 16 Jahre |
| Deutsch |
Nach fast zwei Jahren erfolgreicher Laufzeit, lädt BERLIN GLOBAL zur Finissage der Freifläche „Freiheit, Gleichheit, Solidarność. Polnische Standpunkte in Berlin“ ein. Mit Performances von Ewa Maria Slaska, Sinus_3 (Anna Krenz und Marzena Zajączkowska) und Jemek Jemowit sowie einem Konzert von Duxius möchten wir mit euch noch einmal feiern.
Die Freifläche „Freiheit, Gleichheit, Solidarność“ bei BERLIN GLOBAL führt Besuchende zu polnisch geprägten Orten der Solidarität und des Widerstandes in Berlin. Die Künstler*innen Ewa Maria Slaska, Anna Krenz und Jemek Jemowit zeigen polnische Perspektiven auf den Berliner Alltag sowie auf Zusammenhalt, Zugehörigkeit und Diskriminierungserfahrung. Sie ermutigen das Publikum, Platz auf den roten Sesseln zu nehmen, sich über ihre unterschiedlichen Standpunkte auszutauschen und neue Solidaritäten aufzubauen.
Beteiligte
Ewa Maria Slaska ist Schriftstellerin, Journalistin, Bloggerin und Projektmanagerin. Seit 1985 lebt sie im Exil in Berlin. 2003 erhielt sie den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis. Auf ihren Blog „Ewa Maria and Friends“ publiziert sie mit ca. 350 Autor*innen jeden Tag ein Beitrag zu kulturellen, sozialen, historischen oder politischen Themen. Im August 2025 erschien ihr neues Roman „Sen amerykański. Pokolenie Solidarności“. Unter dem Titel „Polnischer American Dream. Generation Solidarność“ ist er auch auf Deutsch als pdf erhältlich.
Anna Krenz ist Künstlerin, Illustratorin, Redakteurin und Aktivistin. Sie studierte Technologie/Energie Architektur (Posener Universität) und Environment & Sustainable Design (Architectural Association, London). Krenz ist Gründerin und Mitgliederin der Berliner Initiative Dziewuchy Berlin (Gründung 2016), einer Bürgerbewegung, die polnische Frauen international unterstützt und sich aktiv für die Frauen- bzw. Menschenrechte in Polen und Deutschland einsetzt. Als Künstlerin beteiligt sie sich mit künstlerischen Mitteln an unterschiedlichen Protesten und Aktionen in Berlin und in Polen. Sie ist Mitbegründerin des Designstudios und Thinktanks Sinus_3.
Ziemowit Nowak wurde 1986 in Gdynia, Polen, geboren und wuchs in Berlin-Gropiusstadt auf. Er ist besser bekannt unter seinem Alter Ego Jemek Jemowit, dem Gothic-Glam-Underground-Musiker. Sein künstlerischer Werdegang erstreckt sich über verschiedene Genres und prägt die Musiklandschaft mit einem politischen und konzeptionellen Ansatz. Aktuell beschäftigt er sich mit anti-osteuropäischem Rassismus in Deutschland.
Werke: „Wave and Groom“ (2010), „Zemsta“ (2011), „TEKKNO POLO“ (2013), „Jemek Jemowit is Doktor Dres“ (2015), „Das satanische Album“ (2018), „die Protestsong-Duologie“ (2020), „die Rockoper Legenda Zygmunta Blask“ (2021) und „The Ancestry“ (2025).
Marzena Zajączkowska ist Architektin, Stadtplanerin und Künstlerin. Sie studierte an der Technischen Universität Posen, absolvierte ein Aufbaustudium am Bauhaus Dessau und ein Studium der Malerei an der Eugeniusz-Geppert-Akademie für Kunst und Design in Wrocław. Berufserfahrung sammelte sie in England bei PDG Architects (2004–2010) und forschte anschließend an der Universität Zielona Góra zum Thema energieeffiziente Architektur.
Als zugelassene Architektin mit umfassender Planungs- und Bauqualifikation betreibt sie seit 2012 ihr eigenes Studio Marzena Zajaczkowska (minimalDEsign) und ist Mitglied der Architektenkammer der Republik Polen. Sie ist Mitbegründerin des Thinktanks Sinus_3. Ihre künstlerische Praxis umfasst Fotografie, Video, Ton und Malerei.
Duxius ist das Musikprojekt der in Berlin lebenden Sängerin, Songwriterin und Pianistin Edyta Rogowska-Żak (aka Didi). Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und einer kraftvollen Bühnenpräsenz hat sie einen eigenen Stil geschaffen, den sie „Polish Future Retro“ nennt – eine Verbindung aus Nostalgie und moderner Authentizität, zugleich fragil und flamboyant.
Anerkannt von Music Export Poland für ihre künstlerische Vision und internationale Ausrichtung, trägt Didi ihr „Polish Future Retro“ heute auf immer größere Bühnen in ganz Europa – Musik, die emotional, mehrsprachig und nicht einzuordnen ist.