Oneness
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| EG, Foyer |
| Gehört zu: Schicksal oder Wahl? |
Das kenianisch-deutsche Künstler*innenduo entwickelt partizipatorische Performances über verschränkte Identitäten, die darauf abzielen, „über Unterschiede hinaus“ zu blicken.
Die international arbeitenden Künstler*innen Mwangi Hutter entwickeln für die Thementage die partizipative Performance „Oneness“, an der neun familiäre Duos teilnehmen werden. Gesucht werden Zweierkonstellationen aller Geschlechter, Altersgruppen und Beziehungsformen – Partner*innen, Eltern und erwachsene Kinder, Geschwister oder Freund*innen, die sich als selbstgewählte Familie verstehen. Im Mittelpunkt stehen Duos, die kulturelle, ethnische oder biografische Unterschiede überwinden und gerade daraus ihre besondere Verbindung schöpfen.
Die Performance beschäftigt sich mit Fragen von Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und familiären Beziehungen. Im Zentrum steht ein eigens von den Künstler*innen gebauter Thron aus wiederverwendetem Holz, der als gemeinsamer Ort dient, an dem Teilnehmende Gesten von Selbstbestimmung, Fürsorge und gegenseitiger Anerkennung entwickeln und zeigen.
Zu Beginn tragen alle Beteiligten Ganzkörperkostüme, die Gesicht und Körper anonymisieren. Während der Performance werden diese Kostüme von den Teilnehmenden selbst aufgeschnitten – ein Moment des gegenseitigen Sichtbarmachens und der Selbstdefinition. Am Ende präsentiert jedes Duo eine gemeinsam entwickelte Geste, die ihre Beziehung, Verbundenheit und die Art, wie sie gesehen werden möchten, ausdrückt.
Teilnahme
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Wir suchen 9 familiäre Duos, die deutliche Unterschiede in ihrer Beziehung vereinen
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Keine Performance-Erfahrung erforderlich
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Vorbereitungstreffen mit den Künstler*innen am Vormittag des 1. Mai 2026 zur gemeinsamen Entwicklung der Performance, Beginn: 10:30 Uhr
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Performances: 15:00 – 17:30 Uhr, jedes Duo ca. 15 Minuten
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Zeitlicher Rahmen insgesamt: 10:30 – ca. 18:00 Uhr
(inkl. Vorbereitung, Pause mit kleiner Verköstigung, Aufführung und Abschluss-Austausch) -
Ort: Humboldt Forum, Berlin
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Es wird eine Aufwandsentschädigung bezahlt
Die Performance versteht Familien und Beziehungen als Orte, an denen Nähe, Macht, Fürsorge und Identität verhandelt werden. Indem zwei Menschen gemeinsam auf einem erhöhten Thron Platz nehmen und einander sichtbar machen, entsteht ein Moment, in dem Zugehörigkeit nicht von außen definiert, sondern von den Beteiligten selbst gestaltet und gezeigt wird.
Anmeldung bitte bis zum 15. April 2026 – mit einem Satz über die Art eurer Beziehung – an:
Mwangi Hutter ist ein kenianisch-deutsches Künstler*innenduo, das in Deutschland lebt und arbeitet. Ihre Praxis umfasst Performance, Video, Fotografie und Installation und beschäftigt sich mit Fragen von Identität, Körper, Zugehörigkeit und Dualität.
Das Duo hat international ausgestellt, u. a. im Smithsonian National Museum of African Art (Washington, D.C.), im National Museum of Women in the Arts (Washington, D.C.), im Centro Atlántico de Arte Moderno (Las Palmas), sowie bei der documenta 14 und der 57. Biennale di Venezia. Einzelausstellungen fanden u. a. bei Mariane Ibrahim (Chicago, Paris) und der Galerie Burster (Berlin) statt.
Ihre Arbeiten sind in bedeutenden Sammlungen vertreten, darunter das Stedelijk Museum voor Actuele Kunst (S.M.A.K.), das Art Institute of Chicago und die National Gallery Prague.