Combat des lianes
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| 20 EUR / ermäßigt 10 EUR, 16 EUR für Tanzcard-Inhaber*innen |
| Bitte buchen Sie Ihr Ticket vorab online oder an der Kasse im Foyer. |
| Künstler*innengespräch im Anschluss an die Vorstellung am 02.10. |
| Deutsch, Englisch, Französisch (Stück ist auch ohne Sprachkenntnisse verständlich) |
| ab 12 Jahre |
| Saal 2, EG |
| Gehört zu: Transkontinentale 2026 |
Combat des lianes bedeutet „Kampf der Lianen“. Lianen sind tropische Pflanzen, die an Bäumen hinaufklettern und nach dem Licht jagen. Kreuz und quer schlängeln sie sich durch den Regenwald. Nichts kann sie aufhalten. Für seine Choreografie hat sich Zora Snake von den mächtigen Lianen der Wälder Kameruns inspirieren lassen. Wie die Lianen im Wald wächst und windet sich dieses Tanzstück über die Bühne. Es kämpft für einen bewussten Umgang mit unser aller Naturerbe, gegen die Ungerechtigkeiten der gegenwärtigen kapitalistischen Weltordnung, gegen die Ausbeutung der Natur und die Auslöschung von Lebenswelten.
Musik und Bewegung verschmelzen zu einem kraftvollen Ausdruck gegen Unterdrückung und Zerstörung – laut und unaufhaltsam. Die Körper der Tänzer*innen werden zum Sprachrohr für Solidarität und Erneuerung. Bewegungen aus Hip-Hop, zeitgenössischem Tanz und traditionellen kamerunischen Tänzen verbinden sich zu einem kollektiven Ritual. Ein Abend voller Kraft und Poesie, der die Bühne in einen Ort der Begegnung verwandelt. Der kamerunische Choreograph und Tänzer kehrt nach seinem gefeierten Tanzsolo “Opéra du villageois” bei der Transkontinentale 2024 nach Berlin zurück.
Besetzung
Konzept und Choreografie
Zora Snake
Darsteller*innen
Zora Snake
Joy Alpuerto Ritter
Jessica Chiye Warshal
Zadi Landry Kipre
Gandir Prudence
Komposition
Christiane Prince
Rokia Bamba
Live-Musik
Christiane Prince
Pawel Wnuczynski
Dramaturgie
Youness Anzane
Bühnenbild
Jean Michel Dissake
Lichtdesign
Emily Brassier
Kostümdesign
Lamyne M
Text
Dénètem Touam Bona
Regieassistenz
Stéphanie Denoiseux
Julian Fernandez Guillen
Lichttechniker
Didier Covassin
Tontechniker
Pawel Wnuczynski
Célia Naver
Technische Leitung
Giuliana Rienzi
Stoffverarbeitung
Jean Michel Dissake
Bühnenbildbau und Kostümherstellung
Ateliers du Théâtre National Wallonie-Bruxelles
Besuchshinweise
Kurzbeschreibung in Einfacher Sprache
”Combat des lianes“ ist ein Tanz-Stück von dem Tänzer Zora Snake aus Kamerun. Das ist ein Land in Westafrika. Fünf Tänzerinnen und Tänzer führen es in Saal 2 im Erdgeschoss auf. Sie verbinden Hip-Hop, modernen Tanz und Tänze aus Kamerun. Das Stück geht eineinhalb Stunden und hat keine Pause.
Der Titel bedeutet auf Deutsch ”Kampf der Lianen”. Lianen sind Pflanzen aus dem/im Regenwald. Sie klettern an Bäumen hoch. Die Tänzerinnen und Tänzer bewegen sich im Stück wie Lianen. Sie tanzen zusammen und mit viel Kraft.
Im Tanz geht es um die Natur. Und um die Zerstörung der Natur. Es geht auch um Zusammenhalt und um eine gerechte Welt.
Sensorische Reize
Der Saal ist dunkel und schwarz ausgekleidet. Das Publikum sitzt auf Stühlen in Reihen, die nach hinten ansteigen. Es wird mit Materialien gearbeitet, die markante Gerüche haben können. Es wird mit Bühnennebel gearbeitet. Es gibt Passagen mit plötzlichen Lichtwechseln und Passagen, während denen es ganz dunkel ist.
Es gibt laute Musik und unerwartete und sich wiederholende Geräusche. Die Personen auf der Bühne bewegen sich zeitweise schnell.
Atmosphäre
Licht ist gedimmt oder ganz aus. Es gibt Passagen, in denen es laut ist. Damit alle das Stück genießen können, bitten wir das Publikum sich ruhig zu verhalten.
Barrierefreiheit
In dem Stück wird deutsch, englisch und französisch gesprochen. Das Stück ist auch ohne Sprachkenntnisse verständlich. Es gibt Plätze für Rollstuhlfahrende, eine barrierefreie Toilette und eine Toilette für Alle. Bei Bedarf gibt es eine Begleitung zum Platz.
Content Notes
Die Tänzerinnen und Tänzer zeigen starke Emotionen auf der Bühne. Am Anfang und am Ende wird das Publikum auf die Bühne eingeladen. Das ist freiwillig.
Eine Produktion von Théâtre National Wallonie-Bruxelles. In Koproduktion mit Charleroi Danse, Riksteatern Stockholm, South North Foundation, Julidans Amsterdam, One Dance Festival Plovdiv, Theater Freiburg, Manège Maubeuge, africologne Festival Köln u. a. mit Unterstützung des Institut Français Kamerun.