Humboldt Forum
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© Kulturprojekte Berlin, Foto: Louisa Marie Summer
Skulptur zur deutschen Kolonialvergangenheit

2019 M11 1

SORRYFORNOTHING

Mit einer Kunstaktion ist am 24. Oktober 2019 das zweite Objekt in die Berlin Ausstellung im Humboldt Forum eingezogen. In großen Holzkisten brachten der Künstler Philip Kojo Metz und sein Team die Skulptur ins erste Obergeschoss, dessen Enthüllung für einen besonderen Moment sorgte: Die Kisten waren leer, die Skulptur SORRYFORNOTHING ist unsichtbar.

Das Werk von Philip Kojo Metz stellt den ersten Beitrag zur Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialvergangenheit dar. Mit seiner Arbeit markiert der deutsch-ghanaische Konzeptkünstler die Leerstelle im öffentlichen Gedenken an die Opfer der Kolonialkriege. Die Berlin Ausstellung wird sich zukünftig querschnittsartig mit der Geschichte des Kolonialismus und den kolonialen Verflechtungen Berlins beschäftigen. Sie wird im Herbst 2020 eröffnen und ist ein Kooperationsprojekt von Kulturprojekte Berlin und dem Stadtmuseum Berlin.

Weitere Informationen: Kulturprojekte Berlin

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