Agua. Kunst und Kosmologien des Wassers
Sa, 28. November 2026 – Mi, 30. Juni 2027
| Tickets in Kürze buchbar |
| Sonderausstellung 1, EG |
| Öffnungszeiten geschlossen |
Wie prägt Wasser das Zusammenleben von Menschen und Gemeinschaften? Die Ausstellung vereint rund 20 künstlerische Arbeiten aus Brasilien, Kolumbien und Chile und zeigt Wasser als Quelle von Wissen und Spiritualität. Zugleich thematisiert sie aktuelle Konflikte um Umwelt, Ressourcen und gesellschaftliche Teilhabe.
Wasser als lebendige, spirituelle und politische Kraft: Die Ausstellung zeigt, wie Indigene und traditionelle Gemeinschaften in Südamerika mit Flüssen, Meeren und Regenzyklen verbunden sind – und wie sich in diesen Gewässern Spuren kolonialer Gewaltgeschichten, spiritueller Praktiken, technologischer Eingriffe und Zukunftsentwürfe einschreiben und überlagern.
Zeitgenössische Arbeiten laden dazu ein, globale ökologische Herausforderungen aus pluralen Perspektiven neu zu denken – mit Wasser als verbindender, umkämpfter und zukunftstragender Ressource.
Entstanden ist die Ausstellung in Ko-Kreation mit Künstler*innen, Kuratorinnen, Indigenen Gruppen und traditionellen Gemeinschaften, basierend auf mehrjähriger intensiver Recherche in verschiedenen Regionen Brasiliens, Chiles und Kolumbiens.
Eine Kooperation zwischen der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, dem Ethnologischen Museum – Staatliche Museen zu Berlin und den Goethe-Instituten in Bogotá, Rio de Janeiro, Santiago de Chile und São Paulo.