"Untangled" von Bar Esh im Rahmen der temporären Kunstintervention "Mingled Living Forces" in der Ausstellung "Leerstellen. Ausstellen"
© Bar Esh
"Uraveling Hair" von Jeslia Weber im Rahmen der temporären Kunstintervention "Mingled Living Forces" in der Ausstellung "Leerstellen. Ausstellen"
© Jelisa Weber
"Another Self" von Inyeong Song im Rahmen der temporären Kunstintervention "Mingled Living Forces" in der Ausstellung "Leerstellen. Ausstellen"
© Inyeong Song
Tipp
Zwei Personen ziehen an Schnüren einer skulpturalen Installation und gestalten so eine kreative Struktur.
Ein grauschwarzes, geformtes Objekt, mit einem Band zusammengebunden, auf hellem Hintergrund.
3D-Installation mit humanoider Figur und organischen Formen, im Hintergrund ein leerer Raum mit Gittermuster.
Tipp
Bild 1:
"Untangled" von Bar Esh im Rahmen der temporären Kunstintervention "Mingled Living Forces" in der Ausstellung "Leerstellen. Ausstellen"
© Bar Esh
Bild 2:
"Uraveling Hair" von Jeslia Weber im Rahmen der temporären Kunstintervention "Mingled Living Forces" in der Ausstellung "Leerstellen. Ausstellen"
© Jelisa Weber
Bild 3:
"Another Self" von Inyeong Song im Rahmen der temporären Kunstintervention "Mingled Living Forces" in der Ausstellung "Leerstellen. Ausstellen"
© Inyeong Song
Vergangene Termine
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Mit Elaine Bonavia, Bar Esh, Quang Vinh Giang, Inyeong Song, Jelisa Weber 

Dreidimensionale Technologien ermöglichen es uns, den Prozess des Zeichnens neu zu überdenken und die Grenzen zwischen Linie und Raum zu verwischen. Nach einer Reihe von Zeichensitzungen im Ethnologischen Museum wurden spekulative zukünftige Objekte mit Mixed-Reality-Tools gezeichnet. Im Späti können die Besucher*innen mit Hilfe von VR durch die räumlichen Zeichnungen gehen und sich so auf ungewohnte Weise mit den Werken auseinandersetzen.

Nach der VR-Erfahrung findet ein Gespräch mit Bar Esh, Quang Vinh Giang, Inyeong Song, Jelisa Weber (Kunststudent*innen) und Elaine Bonavia (Dozentin für räumliches Zeichnen) statt.
Ein DJ Set folgt nach dem Gespräch!

MINGLED LIVING FORCES ist eine zeitgenössische Kunstintervention in der Ausstellung Leerstellen.Ausstellen im Humboldt Forum, die neue Arbeiten von Studierenden der kunsthochschule weißensee präsentiert. Wie kann man künstlerisch über die Spuren kolonialer Gewalt reflektieren? Wie interveniert man in einem ethnologischen Museum, während die Restitution von geraubter materieller Kultur stattfindet? Wie kann man spekulative Zukünfte entwerfen? In Auseinandersetzung mit diesen Fragen finden neue Kunstwerke in einer Vielzahl von Medien und Formaten wie Performance, Installation, Druck, Skulptur, Malerei, Video und VR ihren Weg in das Ethnologische Museum.

Die Interventionsausstellung wurde im Rahmen der Tandem-Seminare „Colonial Presents: Künstlerisches und kuratorisches Befragen“ unter der Leitung von Juana Awad [LINK zu Juana Awad] und „Zeichnen Farbe Fläche – Spatial Drawing“ unter der Leitung von Elaine Bonavia an der Kunsthochschule Weißensee Berlin im Wintersemester 22/23 und Sommersemester 2023 erarbeitet.

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Trailer zum Seminar „Spatial Drawing – Raumzeichnen“ der kunsthochschule weißensee berlin
Plakat im Rahmen der Intervention der Kunsthochschule Weißensee in der Ausstellung "Leerstellen. Ausstellen"
© Elaine Bonavia, Bar Esh, Sofia Mariaca

Beteiligte

Elaine Bonavia ist künstlerische Forscherin am Fachbereich Textil- und Oberflächendesign der kunsthochschule berlin weißensee, lehrt Computational Design mit räumlichen Technologien und arbeitet in der architektonischen Designforschung.

Bar Esh untersucht durch den Einsatz von Textilien, Texten und Beton Vorstellungen von öffentlichem Gedächtnis und Erinnerungskultur und hinterfragt dabei gängige Konzepte von Ästhetik. Sie studiert Textil- und Flächendesign an der Kunsthochschule Weißensee und arbeitet als politische Bildnerin an Berliner Schulen.

Quang Vinh Giang arbeitet hauptsächlich mit dem Medium der Skulptur. Derzeit experimentiert er mit Mehrdeutigkeiten und Begriffen der Bedeutungserstellung und erforscht die digitale 3D-Technologie und die Hybridisierung von analogen und digitalen Medien, um neue formale Möglichkeiten zu finden. Giang leitet auch künstlerische Workshops für Kinder.

Inyeong Song ist Material- und Oberflächendesignerin und arbeitet mit analogen und digitalen Technologien zusammen. Ihre Arbeiten sind mit einer Vielzahl traditioneller Handwerke und grafischer Arbeiten verbunden.

Jelisa Weber ist in München geboren und aufgewachsen, neben dem Steinmetzbetrieb ihrer Familie. Ihre Nähe zu Material und Handwerk führte sie zu Textilien und deren Techniken. Während ihres Studiums der Textil- und Oberflächengestaltung an der Kunsthochschule Weißensee entdeckte sie ihre Faszination für Systeme, deren Regeln und Logiken. Seitdem liegt ihr Hauptaugenmerk darauf, sich mittels Programmierung mit den Logiken von Verhaltensweisen auseinanderzusetzen.

Sabine ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie wuchs mit einer breiten Palette von Hip-Hop, Soul, Funk und Crossover-Beats auf. Sabine entdeckte ihre Leidenschaft für das Auflegen von Vinyl in den frühen 2000er Jahren, als sie erstmals mit elektronischer Musik in Berührung kam. Sie spielt eine Mischung aus Techno, Electro, Chicago und Detroit House mit einer Prise Acid, Funk und Breakbeats, aber unabhängig von der Stilrichtung wird man Sabine immer nur auf Vinyl spielen sehen, da sie die Wärme analoger Sounds und das klassische Gefühl von Plattenspielern bevorzugt. Sie hat in fast allen führenden Clubs in Berlin gespielt, wie z.B. About Blank, Salon zur wilden Renate, Berghain Kantine, Griessmühle, IPSE, Farbfernseher, Golden Gate, Arena Club und die Liste geht weiter. Ihr internationaler Bekanntheitsgrad nimmt stetig zu, sie spielte bereits in Tiflis, Paris, Baku, Jerewan, Krakau und Thessaloniki, um nur einige zu nennen.

Sabine ist die Gründerin von „Frauengedeck“. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltungsreihe, die sich auf ein rein weibliches Line-Up konzentriert. Sie möchte weibliche DJs unterstützen und präsentieren. Sie hat schon viele Events in verschiedenen Clubs in Berlin wie Wilde Renate, Griessmühle, Farbfernseher und Beate Uwe veranstaltet. Die ersten internationalen Events außerhalb Deutschlands fanden in Armenien, Aserbaidschan und Georgien statt, weitere Länder werden bald folgen. Seit 2016 arbeitet Sabine im bekannten OYE Plattenladen in Berlin. Sie moderiert auch einen monatlichen Frauengedeck-Livestream, der aus dem OYE Plattenladen gestreamt wird. Sie hat ihr Tontechnik-Studium an der SAE abgeschlossen. Inspiriert von ihrem erworbenen Wissen begann sie, sich auf die Musikproduktion zu konzentrieren. Das erste Ergebnis, eine Zusammenarbeit mit No Mad Ronin, ist auf dem Label Zaijenroots erhältlich.

Sabine Hoffmann
© Steffen Fedtke & Dominik Berton
SPÄTI – Afterwork im Humboldtforum mit den Ukraine-Stipendiat*innen am 09.12.
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss/ Foto: Stefanie Loos

gehört zu

Blick in das Foyer, November 2019.
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker

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