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Die Existenz des liberalen Skripts, ein Zusammenspiel aus liberaler Demokratie, Kapitalismus, individueller Selbstbestimmung und einer offenen Gesellschaft, hängt von dessen Akzeptanz in der Bevölkerung ab. Wie aber lassen sich solche Haltungen messen? Dieser Frage geht der Politikwissenschaftler Heiko Giebler nach, der am Exzellenzcluster Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS) forscht.

Das liberale Skript steht heute, nach einer kurzen Phase der Euphorie infolge des Niedergangs der Sowjetunion, zunehmend unter Druck. Liberale Demokratien und Gesellschaften sehen sich vermehrt internen und externen Anfechtungen ausgesetzt – wie etwa in den USA, Ungarn oder Brasilien – oder werden durch neoliberale Wirtschaftsstrukturen ausgehöhlt. Das liberale Skript scheint an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gelangt zu sein.

Doch ist diese Niedergangsthese richtig? Oder ist der Rückhalt liberaler Ordnungen weltweit doch größer als gedacht? Und welche Aspekte machen das liberale Skript überhaupt aus? In der Reihe Meet the Scientist liefert Heiko Giebler Einsichten, wie es um die Akzeptanz des liberalen Skripts in der Bevölkerung unterschiedlicher Länder steht und wie sich diese überhaupt messen lässt. Als Leiter der vergleichend angelegten Studie Public Attitudes towards the Liberal Scripts (PALS) zeigt er, wie Umfrageforschung auf globaler Ebene durchgeführt wird – und was die Daten über die Zukunft unserer Demokratien und Gesellschaften aussagen können.

 

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