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Vergangene Termine
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Stellen Sie sich vor, Sie haben einen wichtigen Termin bei Ihrer Bank. Was ziehen Sie an? Bademantel über der Jogginghose? Nein, das wäre zu informell? Cocktaildress oder Zylinder? Auch nicht?

Wir alle haben ein Repertoire an Kleidung und wählen daraus je nach Anlass aus: Zu verschiedenen Situation passen unterschiedliche Outfits. Genauso machen wir das auch in unserem Sprachgebrauch: Auch sprachlich passen wir uns der Situation an und wählen aus unserem Sprachrepertoire je nach Situation informellere oder formellere Versionen, sogenannte „sprachliche Register“. Dabei verändern wir nicht nur unsere Wortwahl, sondern auch die Grammatik.

Studien haben gezeigt, dass informeller Sprachgebrauch häufig abgewertet wird: Viele Menschen stellen sich jemanden zum Beispiel als weniger intelligent und beruflich erfolgreich vor, wenn die- oder derjenige ein informelles Register verwendet – etwa Kiezdeutsch, Berlinisch oder eine andere umgangssprachliche Variante.

In der Reihe „Meet the Scientist” sprechen Heike Wiese und Oliver Bunk über sprachliche Repertoires und die Wahrnehmung unterschiedlicher Register. Sie zeigen, wie unser erster Eindruck von einer Sprecherin oder einem Sprecher uns in die Irre führen kann.

 

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