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30 kg Freigepäck darf man am Flughafen einchecken – ein voller Koffer für den neuen Lebensabschnitt in einem neuen Land. Aber was passiert, wenn die Dinge, die Sprache, sogar die eigene Identität bei der Ankunft plötzlich eine andere Bedeutung haben?

Auf der dritten Freifläche von BERLIN GLOBAL schauen sieben türkische Berlinerinnen auf ihre eigene Migrationserfahrung. Ihre mitgebrachten Dinge finden in Berlin keine Verwendung mehr, ihre Muttersprache keine genaue Übersetzung. Als transkulturelle Frauen verhandeln sie den Alltag neu – für manche eine Befreiung, für andere ein Verlust. Durch ihre Installation lädt die Gruppe Besucher*innen ein, über die eigene Identität nachzudenken. Gleichzeitig schlägt das Projekt einen Bogen in die 1920er Jahre, als eigenständige Frauen aus der Türkei nach Berlin migrierten und, genau wie heute, sich neu definieren mussten.

„30 kg“ wurde von Burcu Argat und Izim Turan zusammen mit dem Stadtmuseum Berlin kuratiert. Mit: Pınar Akyol, Başak Arslan, Michelle Demishevich, Ayşe Derya Kır, Ayça Öztarhan Kocatürk, Seda Boran Krüger und Nur Özalp. Zur Eröffnung kommen die Beteiligten mit der Sängerin Gaye Su Akyol und dem Publikum ins Gespräch über das Wechseln von Sprachen und Codes und den Reichtum transkultureller Identitäten.

 

Konzert

Anlässlich der Eröffnung und im Rahmen des Kultursommerfestivals lädt BERLIN GLOBAL zu einem Freiluftkonzert der Multi-Genre-Sängerin Gaye Su Akyol ein.