Im Raum Revolution bei BERLIN GLOBAL wird auch die friedliche Revolution von 1989 thematisiert. // Sala Rewolucji w BERLIN GLOBAL również skupia się na pokojowej rewolucji z 1989 roku.
© Kulturprojekte Berlin und Stadtmuseum Berlin, Foto: Alexander Schippel
Wand mit Plakaten und Schriftzügen, die politische und kulturelle Botschaften vermitteln.
Vergangene Termine
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Wie können wir heute auf historische Revolutionen zurückblicken?

Die polnische Schriftstellerin Ewa Maria Slaska und die polnische Künstlerin und Aktivistin, Anna Krenz, beleuchten am Weltfrauen*tag Revolutionen aus polnischer und feministischer Sicht bei BERLIN GLOBAL.

Dabei erinnern sie mit dem Briefwechsel zwischen der deutschen Schriftstellerin Bettina von Arnim und der polnischen Autorin Julia Woykowska an die Entwicklung der Frauengeschichte. Sie erzählen die Geschichte der mutigen Kämpferinnen der polnischen Widerstandsbewegung während der NS-Zeit – Stefania Przybył, Maria Kwaśniewska und Irena Bobowska. Und sie thematisieren, was die polnische Gewerkschaft Solidarność mit der friedlichen Revolution von 1989 zu tun hat.

Slaska und Krenz sprechen auch über Orte der Erinnerung in Berlin, wie das „Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten“, den Irena-Bobowska-Gedenkbaum und der kürzlich in Berlin errichtete deutsche Gedenkstein für die polnischen Opfer des Nationalsozialismus. Mit der Geschichte der preußischen Königin Louise und ihrer Schwester Frederike ziehen sie Bezüge zu Schwesternschaft und Frauenpower in der heutigen Zeit.

Ein Angebot im Rahmen der Freifläche Freiheit, Gleichheit, Solidarność.

Das Format

Die Tandemführung findet im Duo statt. Ein*e Vermittler*in und ein*e Expert*in Berlins führen im Gespräch durch ausgewählte Ausstellungsbereiche. Den thematischen Akzent setzt die eingeladene Fachperson. Dabei bringen die Expert*innen ihre vielfältigen beruflichen und persönlichen Hintergründe in das Gespräch mit ein. Die Expert*innen können eine Hebamme, Künstler, Kleinunternehmerin, Biologe, Historikerin, Archäologin, Psychologe, Feuerwehrfrau oder Restaurator sein. Auch werden Menschen eingeladen, die sich ehrenamtlich engagieren oder die Ausstellung kuratorisch begleitet haben. So ist jede Tandemführung individuell und einzigartig.

Beteiligte

Anna Krenz (l.) und Ewa Maria Slaska während einer Veranstaltung
© Maciej Soja / Soja Photography

gehört zu

Blick in das Foyer, November 2019.
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker
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