Die Guzheng-Spielerin und Musikethnologin Dr. Ruirui Ye
© Yi Song
zheng (Guzheng), Wölbbrettzither, Inv.-Nr. VII c 329 b (Halbprofil rechts)
© Staatliche Museen zu Berlin, Ethnologisches Museum / Studenten aus Köln; CC BY-NC-SA 4.0
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Das Guzheng ist ein traditionelles chinesisches Saiteninstrument (Wölbbrettzither) mit fast 3.000 Jahren Geschichte. Es gilt als Vorläufer für viele ähnliche Instrumente aus dem asiatischen Raum. Heute hat es meist 21 Saiten und kommt sowohl als Soloinstrument als auch in verschiedenen Ensemblekombinationen zum Einsatz. Es hat einen schönen Ton, eine reiche, und breite Palette an Spieltechniken und Ausdrucksnuancen.

Die Geschichte vom hohen Berg und dem fließenden Wasser, Gaoshan Liushui, behandelt die Freundschaft zwischen einem Musiker und einem Holzfäller. Diese Erzählung ist die Grundlage für ein bekanntes Stück mit klassischer chinesischer Ästhetik. Die Musik dieses Stückes beschreibt nicht nur die majestätische Erhabenheit der Berge und die Zartheit des Flusses, sondern vermittelt – in der chinesischen Wahrnehmung – auch die Schwierigkeit, in dieser Welt einen Seelenverwandten zu finden.

In dieser Führung gibt die Guzheng-Spielerin und Musikethnologin Dr. Ruirui Ye einen Einblick in die Welt des Guzheng. Sie wird begleitet von Dr. Maurice Mengel, dem Leiter der Medienabteilung des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst. Die Führung behandelt die lange Geschichte des Instruments ebenso wie die heutige Musikpraxis des Instruments in China. Auch das Instrument selbst wird erklingen. Anschließend besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen. Die Führung findet auf Deutsch statt.

© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst und Ethnologisches Museum, Fotos: Claudia Obrocki; Martin Franken; Philipp Jester / Jens Blank
Besuchen Sie die Sammlungen in der 2. und 3. Etage
Blick in das Foyer, November 2019.
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / David von Becker
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