Neue Tapeten für die Volkskammer der DDR während der Alexanderplatz-Demonstration am 4. November 1989 in Ost-Berlin, Palast der Republik
© Jörg Fuhrmann, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Wurde 1989/90 ein demokratischer Aufbruch verpasst? In BERLIN GLOBAL treffen Erfahrungen aus der Transformationszeit auf junge Perspektiven.

1989 überwanden die Menschen in der DDR die SED-Diktatur. Die Arbeitsgruppe „Neue Verfassung” vom Zentralen Runden Tisch diskutierte über Demokratie, Freiheit und Mitbestimmung und legte 1990 einen Verfassungsentwurf vor. Eine breite Debatte darüber blieb aus.

Welche Chancen zur demokratischen Erneuerung wurden nicht genutzt? Und trägt das zur heutigen Unzufriedenheit bei?

Es diskutieren Sabine Bergmann-Pohl, ehemalige Präsidentin der ersten frei gewählten Volkskammer, Paulina Fröhlich, Expertin für Demokratie und Zusammenhalt bei der Bertelsmann Stiftung mit Manuela Ritz, Sozialpädagogin, Coachin und Autorin und Aktivist Max Schneller.

Dagmar Hovestädt moderiert das Gespräch.

Leonore Schwarzer. Männer auf der Berliner Mauer. Berlin, November 1989 – Juni 1990.

Beteiligte

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Berlin Freedom Week“ statt und schließt die vierteilige Reihe „Über Grenzen: Ziehen, Einreißen und Verschieben“ in BERLIN GLOBAL ab.

Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Berlin Freedom Week

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