Die Bedeutung des Newrozfestes für kurdische Familien
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| kostenfrei |
| Mechanische Arena im Foyer |
| Gehört zu: Nouruz, Newroz, Nauroz |
Die Newrozgeschichte ist auf das Engste mit der kurdischen Identität verknüpft. Welche Bedeutung hat Newroz für kurdische Familien? Wie wird bzw. kann Newroz heute in allen vier geografischen Teilen Kurdistans gefeiert werden? Was Bedeutet Newroz für die kurdischen Familien in Deutschland?
Es diskutieren: Peshraw Mohammed, Rojda Arslan und Matthias Hofmann
Moderation: Azita Sharafkandi
Beteiligte
Azita Sharafkandi wurde in Mahabad in Ostkurdistan (Iran) geboren. Ihre Arbeit verbindet digitale Innovation, gesellschaftliches Engagement und kulturellen Ausdruck. Als E-Commerce- und Social-Media-Spezialistin mit Erfahrung im Bereich Künstliche Intelligenz setzt sie sich dafür ein, dass neue Technologien auch die Perspektiven von Menschen mit Migrationsgeschichte stärker berücksichtigen.
Seit über zehn Jahren engagiert sie sich für Menschenrechte, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Stärkung der kurdischen Diaspora sowie auf Dialog, Vielfalt und demokratischen Werten in Deutschland.
Azita Sharafkandi ist Vorstandsmitglied der Kurdischen Gemeinde Deutschland (KGD) und der Kurdischen Jugend Deutschland (KJD). Dort setzt sie sich für politische Aufklärung, kulturelle Sichtbarkeit und die Beteiligung kurdischer Communities ein, insbesondere von jungen Menschen.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Einsatz für Feminismus und Frauenrechte. Von 2019 bis 2022 leitete sie eine Frauengruppe bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) in Berlin und organisierte politische Bildungs- und Austauschformate für Frauen.
Neben ihrem politischen Engagement ist sie auch kulturell aktiv: Sie moderiert kurdische Veranstaltungen und ist Sängerin, die kurdische Musik in einem modernen Stil interpretiert. Für sie ist Kunst eine Form von Erinnerung, Widerstand und kultureller Selbstbehauptung.
Peshraw Mohammed, aus Südkurdistan, lebt in Berlin. Er ist freischaffender Autor und Übersetzer in den Bereichen deutsche Philosophie, Kulturgeschichte des Nationalsozialismus, Antisemitismus und Antikurdismus sowie mit einem Schwerpunkt auf der Geopolitik des Nahen Ostens. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Essays auf Kurdisch, Deutsch und Englisch.
Rojda Arslan ist Juristin mit einer Spezialisierung auf Völkerrecht und Menschenrechte. Sie ist Geschäftsführerin von „Roj Empowerment“, Co-Leiterin des Antidiskriminierungsbereiches von Yekmal e.V. und Antirassismustrainerin.
Matthias Hofmann (Dipl. Päd.) hat zur kurdischen Geschichte Publiziert und ist Gründer des tîr-verlag, in dem Bücher zu kurdischen Themen erscheinen. Er ist Fachbereichsleiter Grundschule sowie Co-Leiter des Antidiskriminierungsbereiches bei Yekmal e.V..