Perspektiven der dritten und vierten Generation Ost | Ngoc Anh Nguyen
© Stiftung Stadtmuseum Berlin, Design: Groupe Dejour, Fotos: Tony Bui, Privataufnahme, Ara Martin
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Menschen, die kurz vor oder nach dem Mauerfall geboren wurden, haben die DDR oft kaum selbst erlebt. Und dennoch prägen Unterschiede zwischen Ost und West bis heute ihren Alltag und ihr Arbeiten.

In dieser Veranstaltung sprechen ostdeutsche Kulturschaffende darüber, wo ihnen diese Grenzen heute noch begegnen. Es geht um Unterschiede bei Einkommen und Zugängen, um Netzwerke und Repräsentation, um Ausgrenzung – und auch um Rassismus im Kontext der Nachwendezeit und des aktuellen Rechtsrucks.

Persönliche Erfahrungen treffen auf gesellschaftliche Perspektiven. Du bekommst Einblicke in Lebensrealitäten, die von Freiheit und zugleich bestehenden Barrieren geprägt sind.

Es diskutieren die Sozialarbeiterin und Musikerin Ngoc Anh Nguyen, Theatermacherin und Schauspielerin Juliane Meckert und Autor und Podcaster Flor Fischer. Es moderiert Elise Landschek.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt der vierteiligen Reihe „Über Grenzen: Ziehen, Einreißen und Verschieben“. Rund um den 65. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer richten wir den Blick auf Grenzen in Geschichte und Gegenwart, in der Gesellschaft und im eigenen Alltag.

Weitere Termine:

Mittwoch, 30.09.2026, 18:30 Uhr
No border lasts forever – Geflüchtetenkämpfe in Zeiten des Rechtsrucks
Lesung und Gespräch

Freitag, 30.10.2026, 18:30 Uhr
Niewiedervereinigung: 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit
Lesung mit Paula Fürstenberg

Donnerstag, 12.11.2026, 18:30 Uhr
1989 als Auftrag: Verpasste Chancen, neue Perspektiven
Diskussion in Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB)

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