Nhi Lee und Paula Fürstenberg
© Stiftung Stadtmuseum Berlin, Design: Groupe Dejour, Fotos: Julia Sang Nguyen, Sophie Kirchner
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Unsere Reihe „Über Grenzen: Ziehen, Einreißen, Verschieben“ bei BERLIN GLOBAL geht in die dritte Runde. Diesmal laden wir dich zu einer Lesung aus „Niewiedervereinigung: 100 Zwischenrufe zur deutschen Einheit“ mit der Autorin Paula Fürstenberg ein.

Und darum geht’s:

Paula Fürstenberg blickt auf die deutsche Einheit aus der Perspektive einer Nachwendegeneration. Im „Einheitstaumel“ wurden blühende Landschaften und eine bessere Zukunft versprochen. Die Realität vieler Menschen im Osten war jedoch geprägt von Arbeitslosigkeit, Abwanderung und rechter Gewalt. Entlang ihrer eigenen Biografie, die in den sogenannten Baseballschlägerjahren beginnt, fragt Fürstenberg nach den Leerstellen der deutschen Einheitserzählung. Ihr Buch versteht die Wiedervereinigung nicht nur als demokratische Erfolgsgeschichte, sondern auch als Zäsur, die vom Aufstieg eines neuen Nationalismus und rechter Gewalt begleitet wurde.

Es moderiert die Journalistin und Autorin Nhi Le.

Was noch kommt:

Donnerstag, 12.11.2026, 18:30 Uhr
1989 als Auftrag: Verpasste Chancen, neue Perspektiven
Diskussion in Kooperation mit dem Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB)

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