Leere Halterung des Staatsemblems am geschlossenen Palast der Republik
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Die Neuerscheinung Postwendekinder bringt uns ins Gespräch

Der Palast der Republik, einst Ort staatlicher Repräsentation und kulturellen Lebens in der DDR, wurde in den 1990er Jahren zum Streitfall und Symbol der Konflikte um die Wiedervereinigung. Sein Abriss zwischen 2006 und 2008 löst bis heute kontroverse Debatten über Erinnerung und die Frage aus, wessen Stimmen Gehör finden – nicht zuletzt im Humboldt Forum.

Was bedeutet der Palast für eine Generation, die ihn überwiegend aus Erzählungen kennt? Und wie prägte das Erbe der DDR die Menschen, die in den 1990er Jahren geboren wurden?

Die Neuerscheinung Postwendekinder. Für eine solidarische und gleichberechtigte deutsch-deutsche Zukunft ist für uns Anlass, zu einem Gespräch einzuladen.

Mit Dominique Falentin, einer Kuratorin der Ausstellung Hin und weg (2024/25 im Humboldt Forum), und dem Kulturwissenschaftler Julius L. Jung diskutieren wir über ihre Perspektiven auf den Palast der Republik. Mit Angelique Pershon, Herausgeberin von Postwendekinder, und einer weiteren Stimme aus dem Band fragen wir, warum es wichtig ist, sechsunddreißig Jahre nach der Wiedervereinigung über deutsche Identitäten junger Menschen zu sprechen.

Wir laden das Publikum ein, mitzudenken und mitzudiskutieren.

Moderiert von Dr. Judith Prokasky, Stiftung Humboldt Forum.

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