Markus Köhle
© Stefan Nützel
Marie-Claire Tjombe
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Wenn die Wissenschaft Königin im Humboldt Labor ist, dann ist das #Logoskop ihr Hofnarr. Seit 2021 tritt im Ausstellungsraum der Humboldt-Universität zu Berlin monatlich die Kunstfreiheit an, um mit den Mitteln der Literatur den Blick der Wissenschaft aufzumischen. Mit Mikrofon und Verstärkeranlage ausgestattet wandern je zwei Slam-Poet*innen durch die Ausstellung und tragen Texte vor. 

Diesmal mit dabei: Die Slampoet*innen Markus Köhle und Marie-Claire Tjombe. Gemeinsam kommentieren sie die Ausstellung „On Water“ mit live vorgetragenen Texten. Die Besucher*innen sind eingeladen, sie auf ihrem wortgewandten Rundgang zu begleiten.

Kuratiert von Bas Böttcher

Markus Köhle

Markus Köhle schreibt, um gehört zu werden. Er ist Sprachinstallateur, Literaturzeitschriftenaktivist und Slam-Papa Österreichs. Er studierte in Innsbruck und Rom Germanistik und Romanistik, war 2004-2006 Forschungsprojektassistent an der Universität Innsbruck. Seit 2001 ist er literarisch, literaturkritisch, literaturwissenschaftlich und auch als Literaturveranstalter aktiv.
Seit 2002 veranstaltet er Poetry Slams. Er macht Lesungen, Vorträge und Workshops in Schulen, Universitäten und diversen Kulturveranstaltungsorten im In- und Ausland (z.B. Österreich Bibliothek Budapest, Jerewan, Wolgograd; Goethe Institut Alexandria, Kolkata, Taschkent; Österreichisches Kulturforum Ljubljana, Kairo, Rom; Sommerakademie Zakynthos; Universität Astana, Bukarest, Neu Delhi, Manila, Prag, Shanghai, Stellenbosch, …).

Marie-Claire Tjombe

Marie-Claire Tjombe ist die amtierende Sächsische Meisterin im Poetry Slam (2026). Seit November 2024 steht sie auf Poetry-Slam-Bühnen und qualifizierte sich bereits in ihrem ersten Bühnenjahr für die Teilnahme an der Leipziger Stadtmeisterschaft sowie das Finale der Sächsischen Landesmeisterschaft 2025.
Auch über die Grenzen Sachsens hinaus ist sie regelmäßig auf Bühnen in ganz Deutschland unterwegs. Dabei versteht sie Poetry Slam als Chance und Privileg, Menschen mit ihren Worten zu berühren, zum Nachdenken anzuregen und Hoffnung weiterzugeben.
Die 24-jährige gebürtige Leipzigerin verbindet persönliche Erfahrungen mit Reflexion, klarer Haltung und spielerischer Metaphorik. Ihre Texte sind warm und ehrlich, kritisch und zugleich versöhnlich. Im Mittelpunkt stehen Identität, mentale Gesundheit, Gemeinschaft und Widerstandskraft sowie das präzise Spiel mit Sprache und Wortbedeutungen.
Wenn sie nicht auf der Bühne steht, studiert sie Lehramt für Deutsch, Ethik und Philosophie für Gymnasien.

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