Luise Merkert
© N. Klekotko
Anna Hepting
© N. Klekotko
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Mediale Darstellungen prägen unsere Vorstellungen von Familie maßgeblich mit. Sie geben Ideale, sowie Normen und Werte in Bezug auf Familie weiter, hinterfragen und kritisieren diese aber auch. Der Vortrag blickt auf zeitgenössische filmische Familienbilder im internationalen Arthouse Kino und erkundet die Art und Weise, wie Familie dargestellt und ausgehandelt wird. Ein besonderer Fokus gilt dabei religiösen Verweisen, die in der Inszenierung von Familie relevant werden. Der Film nimmt Bezug auf religiöse Traditionen und Weltbilder, um familiales Leben darzustellen: Es werden Hochzeiten und Taufen gefeiert, auf Beerdigungen wird um ein geliebtes Familienmitglied getrauert. Die filmische Familie wird außerdem zum Ort der Weitergabe religiösen Wissens oder aber Schauplatz für religiöse Konflikte. Die Auswahl der Filme bietet einen Einblick in diese vielfältigen Verflechtungen zwischen Film, Familie und Religion.

Filme:

BROKER (Hirokazo Kore-eda, JP 2022)

C’È ANCORA DOMANI (Morgen ist auch noch ein Tag, Paola Cortellesi, IT 2023)

JENSEITS VON SCHULD (Katharina Köstner/Katrin Nemec, DE 2024)

MA VIE DE COURGETTE (Mein Leben als Zucchini, Claude Barras, CH/FR 2016)

Beteiligte

Die Vortragsreihe findet im Rahmen einer Kooperation des Institutionsverbunds im Humboldt Forum statt.

Programmatische Leitung des institutionsübergreifenden Clusters: Dr. Laura Goldenbaum

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss (SHF)
Staatliche Museen zu Berlin (SMB)
Stiftung Stadtmuseum Berlin (SSB)
Humboldt-Universität zu Berlin (HU)

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