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Vergangene Termine
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Über den Zeitraum von einem Jahr werden Dialoge über Museen und ihre vielfältigen Verbindungen zum Kolonialismus geführt. In den monatlichen Episoden werden unterschiedliche Gäste wie Künstler*innen, Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen, ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Perspektiven auf vergangene und zukünftige Museumspraktiken in postkolonialen Gesellschaften teilen.

Episode 1

mit Sharon Macdonald und El Hadji Malick Ndiaye

13. Mai 2021 In der ersten Folge spricht unsere Gastgeberin Feven Keleta mit der Anthropologin Sharon Macdonald über die Beziehung zwischen Museen und nationaler Identität und die komplexe Natur großer Museumsprojekte wie dem Humboldt Forum. Mit dabei ist auch der Kunsthistoriker und Kurator El Hadji Malick Ndiaye, der für die Re-Sozialisierung afrikanischer Objekte plädiert und darüber spricht, wie diese mit kulturellem Erbe, Geschichte und Menschenrechten verwoben ist.

Episode 2

mit Njoki Ngumi und Jim Chuchu

In unserer zweiten Folge haben wir Njoki Ngumi und Jim Chuchu vom Kollektiv The Nest aus Nairobi zu Gast. Wir sprechen über die politische Dimension von Objektrückgaben und Provenienzforschung als Ablenkungsmanöver. Das Gespräch wirft auch einen kritischen Blick auf die Legitimationsversuche europäischer Museen und darauf, wie die Rückgabe afrikanischer Objekte unsere Vergangenheit und Gegenwart ‘queeren’ könnte.

 

Episode 3A

In dieser Folge sind Sima Luipert, Vorsitzende der Nama Traditional Leaders Association, und Nandiuasora Mazeingo, Vorsitzende der Ovaherero Genocide Foundation, bei uns zu Gast. Sima und Nandi sprechen über die Auswirkungen des ersten Völkermords des 20. Jahrhunderts, indem sie dessen Planung und Durchführung kritisch beleuchten.

Dies ist der erste Teil unserer Doppelfolge, die sich mit den deutschen Kriegsgräueltaten und Kolonialverbrechen befasst, die dem Völkermord an den Nama und Ovaherero in Namibia zwischen 1904 und 1908 vorangingen.

 

Episode 3B

Dies ist der zweite Teil unserer Doppelfolge, die sich mit den deutschen Kriegsgräueltaten und Kolonialverbrechen befasst, die zum Völkermord an den Nama und Ovaherero in Namibia zwischen 1904 und 1908 geführt haben. In dieser Folge kommen die Schriftstellerin und Forscherin Dr. Zoé Samudzi und die Kuratorin und Künstlerin Kathleen Bomani zu Wort, die auf die Erscheinungsformen des deutschen Siedlerkolonialismus in und außerhalb von Namibia und Ostafrika aufmerksam machen.

 

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