Schicksal oder Wahl?
Fr, 1. Mai – Sa, 2. Mai 2026
| Ausstellungen 9 € |
| Viele Veranstaltungen sind kostenfrei. Bitte beachten Sie, dass zu einigen Veranstaltungen eine Anmeldung oder ein Ausstellungsticket erforderlich ist. |
| Foyer, Saal 1-3, 2. OG |
| Gehört zu: Beziehungsweise Familie |
Wir alle leben in Beziehung. Diese Erkenntnis inspiriert ein zweitägiges Festival im Humboldt Forum, das sich mit Wahlfamilie, biologischer Verwandtschaft und weiteren intimen Beziehungsgeflechten beschäftigt. Freuen Sie sich auf Tanzperformances, Konzerte, freundliche Chatbots, Lesungen, Spiele und Kurator*innengespräche in den Sonderausstellungen zu Beziehungsweise Familie.
Am 1. Mai spüren wir dem Gefühl des „Einsseins“ nach, unter anderem mit einer Performance des Künstler* innenduos Mwangi Hutter. Oneness feiert Menschen, die trotz ihrer sehr unterschiedlichen Herkunft zusammengefunden haben.
Mit ihrer Performance Die mitochondriale Eva hinterfragt Lilibeth Cuenca Rasmussen die wechselnde und vielseitige Rolle von Mutterschaft.
Wie können wir Intimität aufbauen? Mit tanzenden Bändern entstehen in Raymond Liew Jin Pins When Two Flowers Meet flüchtige Bindungen.
Neugierige können sich in der interaktiven Installation be mAI friend mit einem Chatbot „befreunden“.
Der Animationstanz Transpersonal von Kristy Nataraja führt in die Afrika- und Ozeanien-Sammlungen des Ethnologischen Museums.
Im Foyer sind alle eingeladen, in der Performance Plaza von Li Binyuan einen bekannten Menschen nur anhand der Stimme wiederzufinden.
Theo und Ernest Thiesmeier präsentieren ihren neuen Film Familie sein. Die Premiere wird begleitet von einem Gespräch mit der gesamten Patchwork-Familie von Theo Thiesmeier.
Buchpreisträger*in Kim de l’Horizon gibt eine Lecture Performance über terrestrische Verwandtschaften – ausgehend vom Blutbuch (2022). My Migrant Mama laden ein zu Tee, inter-generationellem Austausch und Nagellack.
Speisen nach Wunsch zuzubereiten bedeutet, sich auszutauschen – kommen Sie in der Kochbox des Duos groundtable ins Gespräch.
Kurator*innen führen durch ihre Ausstellungen: An das wir uns festhalten, Sich verwandt machen und Beziehungsweise Familie.
Am 1. Mai gibt es ein Konzert mit der gewitzten Musikerin Suli Puschban.
Im Wohnzimmer werden neue Bücher gelesen, die im jüngsten Book-A-Thon von Black Dads Germany im Humboldt Forum entstanden sind.
Alle sind eingeladen, in der interaktiven Mehrgenerationenführung durch die Ausstellung Beziehungsweise Familie herauszufinden, was für sie Familie ausmacht.
Mit den African Street Games wird das Humboldt Forum zu einem lebendigen Spielplatz.
Ergänzt wird das Angebot durch koreanisch-deutsches Geschichtentheater.
Veranstaltungen
Die Thementage „Schicksal oder Wahl?“ werden von Solvej Helweg Ovesen, Programmkuratorin bei der Stiftung Humboldt Forum, gemeinsam mit den Kuratoren Minh Duc Pham und Hai Nam Nguyen sowie der*dem wissenschaftlichen Mitarbeiter*in Paul Timo Kaemmerer kuratiert.