Humboldting #10 Social Muscle Club
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| kostenfrei |
| ab 14 Jahre |
| Deutsch |
| Saal 1, EG |
| Teil von: Humboldting! |
35 Schüler*innen des Thomas-Mann-Gymnasiums übernehmen gemeinsam mit der australischen Künstlergruppe The Farm das Ruder im Humboldt Forum – und verwandeln den großen Saal in ein lebendiges, gemeinschaftliches Festmahl: erdacht von jungen Köpfen und offen für alle.
Im Zentrum des Social Muscle Club stehen zwei radikal einfache Fragen:
Was kannst du geben?
Was brauchst du?
Aus diesen Fragen entsteht ein spielerisches Format an kleinen, intimen Tischen, die im Raum verteilt sind. Begleitet von den Schüler*innen kommen Besucher*innen zusammen, teilen Geschichten, Fähigkeiten, Essen und überraschende Angebote – und erleben, wie Großzügigkeit von Mensch zu Mensch weitergegeben wird. Im Laufe des Abends durchziehen kurze künstlerische Momente den Raum: Musik, Bewegung und spontane Interventionen. Schließlich öffnet sich der Abend zu einer feierlichen Party für alle, die bleiben und den Austausch weiterführen möchten.
Erlebt das Humboldt Forum als Forum, als Festmahl und als Party.
Der Social Muscle Club fand erstmals 2012 in Berlin statt, konzipiert von Jill Emerson und Till Rothmund in Zusammenarbeit mit Berliner Künstler*innen, und tourt seitdem weltweit.
Dieser Social Muscle Club findet im Rahmen von Humboldting! Schüler*innen forschen statt, einem Langzeitprojekt der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss an der Schnittstelle von Bildung und Kunst. Künstlerische Leitung: Alice Fleming und Darren O’Donnell.
Beteiligte Schüler*innen:
Solaf, Ceylin, Kaan, Elli, Hamid, Duru, Julina, Ecem, Bao Chau, Zara, Nahla, Evelina, Ceylin, Havin, Buse, Eylül, Sarina, Selina, Enzo, Solange, Mehmet, Hanna, Ariya, Varvara, Aylin, Kira, Soraya, Iman, Dayaa, Laia, Cinzia, Pia, Asya, Princess
Künstlerisches Team
The Farm sind an der Goldküste ansässig und erweitern seit zwei Jahrzehnten die Grenzen zeitgenössischer performativer Praxis: Was ist Tanz, wo kann er aufgeführt werden und welche Vorurteile gibt es diesbezüglich? Von einer Drive-in-Aufführung eines B-Horrorfilms auf einem Ausstellungsgelände über eine 48-stündige Improvisation auf einer Sandbank bis hin zu einem Tanzdokumentarfilm über Geschwister, die mit dem Down-Syndrom leben – sie beschreiten mutig neue Wege, um zu zeigen, wie zeitgenössische Performance das Leben ganz normaler Menschen beeinflussen kann.
Manuel Ahnemüller entwirft in seinen künstlerischen Werken sowohl raumgreifende Installationen und Bühneninszenierungen, er arbeitet aber auch im kleineren Maßstab mit Artefakten und Objekten. In seinen gestalterischen Prozessen setzt er sich vorrangig mit den Themen des im-/materiellen Kulturerbe und der Identität auseinander.
Er studierte Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin, wo man ihm 2019 für sein partizipative Installation Memoria die künstlerische Auszeichnung zum Meisterschüler verlieh.
Während seinen Auslandsaufenthalten, unter anderem in Australien (2010/11), Los Angeles (USA, 2015/16) und Toronto (Kanada, 2017/18) eignete er sich interkulturelle Kompetenzen an, die heute ein wichtiger Bestandteil in seiner Diversitäts- und Antidiskriminierungsarbeit und der Praxis als Kunst- und Kulturvermittler darstellt.
Seit 2022 untersucht er in seiner medientheoretischen Promotion die Gestaltung und Wirkung von Gebrauchsgrafiken auf Plastiktüten.
Steve Heather ist ein freischaffender Musiker/Komponist, Performance- und Installationskünstler mit Sitz in Berlin. Er interessiert sich für die sich wiederholenden akustischen Territorien des täglichen Lebens, die seine eigenen und auch die klanglichen Handlungen von anderen beeinflussen. Seine Forschung dreht sich um die Körperlichkeit von Klanggrenzen und wie sie kompositorische Methoden, Materialien und Strukturen sowie die körperliche Interpretation durch den Hörer beeinflusst. Seine Musik ist eine Kollision aus fesselnder Einfachheit und flüchtiger subtiler Komplexität. Hypnotisch und fesselnd. Steves aktuelle Musikprojekte und Bands variieren von Avantgarde, Free Jazz bis hin zu Noise, Drone Rock, Progressive Fitness Disco und umfasst: Stiff Leather, The Still, Booklet, Y und The Splitter Orchestra. Steves Musik ist durchsetzt von Lärm und Entrückung, plötzlichen Verbindungen, Resonanzen, angebotener Hilfe und Interessenkonflikten.
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