Kurzdokumentation "Journey to Kenya" von Ibrahim Ahmad, AFRIKAMERA SHORTS
© AFRIKAMERA 2021
Kurzdokumentation "Journey to Kenya" von Ibrahim Ahmad, AFRIKAMERA SHORTS
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Kurzfilm "Tuk-tuk" von Mohamed Kheidr
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Bild 1:
Kurzdokumentation "Journey to Kenya" von Ibrahim Ahmad, AFRIKAMERA SHORTS
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Bild 2:
Kurzdokumentation "Journey to Kenya" von Ibrahim Ahmad, AFRIKAMERA SHORTS
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Kurzfilm "Tuk-tuk" von Mohamed Kheidr
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Vergangene Termine
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Mit AFRIKAMERA SHORTS präsentiert Festivalleiter Alex Moussa Sawadogo eine Auswahl herausragender, aktueller Kurzfilmproduktionen aus Burkina Faso, dem Sudan sowie aus Ägypten.

Alex Moussa Sawadogo, künstlerischer Leiter von AFRIKAMERA, ist seit 2020 auch Leiter des Filmfestivals FESPACO in Burkina Faso, eine der innovativsten Filmnationen des afrikanischen Kontinents. Für AFRIKAMERA SHORTS hat er eine Reihe herausragender, aktueller Kurzfilmproduktionen aus Burkina Faso, dem Sudan sowie aus Ägypten kuratiert.

18:00-19:10 Uhr Filmvorführung

19:10-19:45 Uhr Publikumsgespräch

Die Filme

Fabien Dao I Frankreich, Burkina Faso I 2019 I 14 min I Sprachen: Französisch, Dioula, Mooré I Englische Untertitel

Schon immer hatte Moktar geschworen, dass er nach Burkina Faso zurückkehrt, sobald seine Bar schließt. Aber als der Tag der Entscheidung vor der Tür steht, zögert er. Da besuchen ihn seine Geister, um ein letztes Mal mit ihm zu feiern…

Biografie
Fabien Dao wurde in Paris als Sohn einer französischen Lehrerin und eines Filmemachers aus Burkina Faso geboren. Nach einem naturwissenschaftlichen Studium führte ihn seine Leidenschaft für Musik und Kino zu einem Studium an der Tonabteilung der École nationale supérieure des métiers de l’image et du son in Paris. Dort führte er Regie bei The Boromo’s Caïman. Im Jahr 2017 drehte er It Rains on Ouaga und 2019 schloss er mit Bablinga die Trilogie über seinen Vater ab.

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Ibrahim Ahmad I Äthiopien, Kenia, Sudan I 2020 I 29 min I Sprache: Arabisch, Englisch I Englische Untertitel

Die mitreißende Kurzdokumentation begleitet ein sudanesisches Ji-Jutsu Team bei seiner Reise mit einem Mini-Van von Khartum nach Nairobi, um dort – getragen vom Geiste der sudanesischen Revolution – an einem Wettkampf teilzunehmen.

Biografie
Ibrahim Ahmadist ein international preisgekrönter junger sudanesischer Filmemacher. Geboren und aufgewachsen im Libanon, migrierte er nach dem Krieg 2006 als Teenager in den Sudan. Obwohl es in seinem Heimatland keine Filmschule gab, entdeckte er seine Leidenschaft für eine Karriere als Filmemacher. Obgleich Autodidakt, baute er ein umfassendes Netzwerk mit Filmemacherkolleg*innen und Festivalprogrammierer*innen in nationalen und internationalen Organisationen auf. Sein Dokumentarfilm Khartoum Offside wurde mit dem African Movie Academy Award als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. You Will Die at 20 erhielt beim Filmfestival von Venedig 2020 den Golden Lion of the future und gilt als der erste sudanesische Spielfilm seit über einem Jahrzehnt, der in Europa, dem Nahen Osten und Afrika gezeigt wurde.

Während der jüngsten sudanesischen Revolution spielte Ahmad eine führende Rolle bei der Dokumentation und Aufarbeitung der Grausamkeiten und Verbrechen des alten Regimes, um einen Beitrag zur Gerechtigkeit und zur Gestaltung der neuen Ära seines Landes zu leisten.

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Mohamed Kheidr I Ägypten I 2021 I 26 min I Sprache: Arabisch I Englische Untertitel

Tuk-tuk erzählt die Geschichte von Walaa, die gezwungen ist, allein für den Unterhalt ihrer Familie aufzukommen, nachdem ihr Mann sie verlassen hat, um auszuwandern. Um ihre Kinder durch die Schule zu bringen und die Medikamente ihrer Mutter zu besorgen, setzt sich Walaa, wie so viele ägyptische Frauen, ans Steuer und fährt ein Tuk-tuk, um über die Runden zu kommen. Um das Tuk-tuk mieten zu können, musste Walaa jedoch eine Reihe von Schuldscheinen unterschreiben und sich verpflichten, das Geld in Raten zurückzuzahlen. Der Film beleuchtet die Schwierigkeiten von Frauen, wenn sie Rollen übernehmen, die traditionell von Männern besetzt sind und wirft ein Schlaglicht auf das Problem von ägyptischen Schuldnerinnen, die ins Gefängnis kommen, weil sie geliehenes Geld nicht zurückzahlen können.

Biografie
Mohamed Kheidrbegann seine Karriere als Künstler bereits im jungen Alter von 14 Jahren mit der Erstellung von Storyboards und studierte dann Grafikdesign, um dann doch 2007 in New York an die Film Academy zu gehen.

In seinem künstlerischen Schaffen verfolgt er das Ziel, die Sichtweise der Branche auf Produktionen mit begrenztem Budget durch die Schaffung erstklassiger Grafiken und Designs zu verändern. Er gründete sein eigenes Produktionshaus, in dem er eine Vielzahl von Projekten realisierte – als Regisseur, Kameramann, Drehbuchautor, Producer, Fotograf und Musiker.

Im Anschluss an das Screening Zoom-Interview der Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Juana Awad mit dem Filmemacher Mohamed Kheidr.

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