Eröffnung der Wechselausstellung "Sich verwandt machen"
© Catherine Blackburn / Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Foto: Johannes Berger
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In dieser Tandemführung stellen Ihnen die Kuratorin Ute Marxreiter und die Biologin Susanne Lanckowsky Lebewesen und anderen Wesenheiten vor, mit denen die zwölf zeitgenössischen Künstlerinnen der Wechselausstellung Sich verwandt machen Beziehungen pflegen. Ihre unterschiedlichen Praktiken verbinden sich in dem Verständnis, dass wir alle in ein dynamisches Netz von Beziehungen eingewoben sind: mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen, Geistwesen, dem Kosmos – aber auch mit unserem Bürostuhl.

So fühlt sich Catherine Blackburn nicht nur ihren Vorfahr*innen und dem Volk der Dené verbunden, sondern auch den Rentieren ihrer kanadischen Heimat. Die in Myanmar geborene Keramikkünstlerin Soe Yu Nwe verdankt ihren Namen drei Patinnen, zwei davon sind ein Baum und ein Brunnen. Durch ihre Auseinandersetzung mit dem koreanischen Schamanismus und der rituellen Verwendung von Maulbeerpapier knüpft Hague Yang in ihrer Arbeit Verbindungen in die spirituelle Dimension.

Teichrallen, Bisons und ein Leguanmädchen reihen sich in die Schar der Bekannten und Verwandten ein, denen Sie während dieses unterhaltsamen Rundgangs begegnen werden.

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