Frauke Brosius-Gersdorf
© Marcus Höhn
Studio 9 in der Mechanischen Arena
© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss / Mirko Nowak
Vogelperspektive auf eine große Menge von Menschen, die an einer Veranstaltung im Freien teilnehmen.
Vergangene Termine
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Als Frauke Brosius-Gersdorf Mitte Juli 2025 an die Öffentlichkeit geht, bei Markus Lanz im ZDF auftritt, will sie „raus aus der Opferrolle“. Vorgeschlagen von der SPD, soll die Juristin wenige Tage zuvor vom Bundestag zur Verfassungsrichterin gewählt werden. Doch dazu kommt es nicht, die Abstimmung wird kurzfristig abgesetzt. Mit Vorwürfen bis hin zu Falschbehauptungen wird die Verfassungsrechtlerin in dieser Zeit konfrontiert. Spätere Analysen bestätigen eine Kampagne, die von rechten Online-Plattformen ausgeht. Im Fokus steht ihre Haltung zum Schwangerschaftsabbruch und einem AfD-Verbot. Viele Darstellungen, so die Rechtswissenschaftlerin, „waren nach meinem Empfinden unvollständig, unsachlich, teilweise falsch“. Im August 2025 legt Frauke Brosius-Gersdorf ihre Kandidatur für das Richterinnenamt am Bundesverfassungsgericht nieder. Statt nach Karlsruhe zu gehen, kehrt sie im Oktober 2025 an die Uni in Potsdam. Dort leitet die Rechtsprofessorin seit 2021 den Lehrstuhl für Öffentliches Recht. Im September 2026 ist ihr Buch: „Wahl und Wahrheit. Was unser Grundgesetz gefährdet und wie wir es schützen“ erschienen. Hier schildert Frauke Brosius-Gersdorf ihre Sicht auf die gescheiterte Kandidatur und blickt darauf, was unser Grundgesetz gefährdet.

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