Poetry-Slam-Workshop
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| kostenfrei |
| 8 bis 12 Jahre |
| Deutsch |
| Humboldt Labor, 1. OG |
| max. 25 Personen |
Text-Tricks, rauschende Wörter und fließende Sätze: Kinder zwischen 8 und 12 Jahren erhalten bei diesem Workshop spannende Einblicke in die Welt der Wortakrobatik. Die beiden Sprachkünstler:innen Lucia Lucia und Bas Böttcher zeigen den Teilnehmenden, mit welchem Satzbau-Bausatz sie lustige, kurzweilige und interessante Texte erstellen können. Sie unterstützen die jungen Slammer:innen dabei, ihre eigenen Ideen in unterhaltsame Texte zu verwandeln und auf der Bühne zu präsentieren.
Dabei dreht sich alles um ein Element, das uns täglich begegnet und trotzdem voller Überraschungen steckt: Wasser. Wir trinken es, schwimmen darin und begegnen ihm als Regen, Eis oder Meer. Wie klingt ein Gedicht über eine Welle, die alles mitreißt? Wie spricht ein Fluss, der seinen Weg sucht? Inspiriert von der Ausstellung On Water. WasserWissen in Berlin im Humboldt Labor erkunden die Kinder die vielen Seiten des Wassers und verwandeln ihre Beobachtungen und Ideen in eigene Slam-Texte.
Workshopleitung: Bas Böttcher & Lucia Lucia
Beteiligte
Bas Böttcher zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Er studierte an der Bauhaus-Universität in Weimar und lebt seit 2000 in Berlin. Seine Texte gelten als exemplarisch für zeitgenössische Bühnenlyrik. Sie erscheinen in Schulbüchern (Schroedel, Cornelsen, Klett) und wichtigen Sammlungen deutscher Dichtung (Der Neue Conrady, Lyrikstimmen u.a.).
Im Verlag Voland & Quist publizierte er außerdem die drei Gedichtbände „Dies ist kein Konzert“, „Neonomade“ und „Vorübergehende Schönheit“. Auftritte bestritt Bas Böttcher u.a. im großen Saal der Elbphilharmonie und an der Bibliothèque Nationale de France (Paris) sowie auf den Buchmessen von Peking, Guadalajara, Moskau, São Paulo und Bangkok.
Bas Böttcher ist Erfinder und Programmierer verschiedener Medienformate für Lyrik. Er entwickelte den elektronischen Hypertext Looppool als neue Ausdrucksform im Internet. Er lehrte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, am Deutschen Literaturarchiv Marbach, an der Kulturakademie Baden-Württemberg, an der Universität der Künste in Berlin und an Goethe Instituten weltweit.
Lucia Lucia erlangte im November 2017 große Aufmerksamkeit mit ihrer Performance „Mathilda“. Der Mitschnitt aus dem Finale der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften verbreitete sich mit über vier Millionen Aufrufen viral und sorgte bundesweit für ein starkes Medienecho. Seither ist die Hamburger Stadtmeisterin auf Bühnen in ganz Deutschland und der Schweiz unterwegs und arbeitet an ihrer ersten Solo-Tour – mit dem klaren Fokus auf Schreiben und Performen. Seit 2015 ist sie Teil der Poetry-Slam-Szene. Ihre Auftritte führten sie unter anderem zum Dockville Festival, zum Deichbrand Festival, ins Schauspiel Leipzig, in die Staatsoper Hannover und in die Elbphilharmonie Hamburg. 2017 stand sie im Finale der deutschsprachigen Meisterschaften; der vom NDR aufgezeichnete Finaltext „Mathilda“ wurde millionenfach geklickt. Mit ihrer Solo-Show „Oh, aber ja“ ist sie regelmäßig im Nachtspeicher Hamburg zu erleben. 2019 erschien ihr Gedichtband „Texte, die auf Liebe enden“ im S. Fischer Verlag.
Darüber hinaus ist sie Mitbegründerin und festes Mitglied der Berliner Lesebühne Neuköllner Brett, gemeinsam mit Aron Boks, Wolf Hogekamp und Jacinta Nandi.