Vergangene Termine
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”Restituieren bedeutet ‚zurückgeben‘ oder ‚wiederherstellen‘, ’sich aneignen‘ bedeutet ‚in Besitz nehmen‘, ‚besitzen‘ heißt ‚etwas innehaben‘.”

Nicht nur Gegenstände wurden entwendet, sondern auch Energiereserven, kreative Ressourcen und alternative Formen des Realen. Ihre Abwesenheit steht für Trauer, den Kampf um einen abwesenden Körper und eine Sehnsucht nach Erinnerung und Berührung. In dieser Performance ist die Erinnerungsarbeit die aktive Arbeit: Die Vergangenheit wird mit den Bildern und Ideen von heute wieder aufgegriffen. Der Kontakt mit den fragmentierten (Lebens-)Geschichten ist die Unterströmung, verknüpft mit Gefühlen von Besitz und Sehnsucht: ein Wiedererwachen des kulturellen Bewusstseins und ein Gefühl der Verbundenheit.

Indem sie über die „Diaspora“ der vertriebenen Objekte reflektiert und ihre Erzählungen zurückfordert, nämlich als Erzählungen, die unseren spezifischen kulturellen Zeiten, Räumen und Orten entstammen oder zu ihnen gehören, beschäftigt sich Places of Belonging mit der Wiederaneignung als einen Prozess der kulturellen Rückeroberung und stellt eine Verbindung unserer Körper und Geister mit diesem kulturellen Erbe her, was eine Form der Heilung und Befreiung darstellt. Hierbei werden Videos, zeitgenössische Skulpturen, Klang und Wortbeiträge eingesetzt.

Tila Likunzi

Im Anschluss an die Performance am Freitag, 28.10.2022 gibt es ein Gespräch mit den Künstler*innen und Kurator*innen. 

Beteiligte

Initiiert und produziert vom Goethe-Institut Angola, koproduziert vom Humboldt Forum und mit Beratung durch das Ethnologische Museum

 

Gehört zu

Goethe-Institut
Staatliche Museen zu Berlin (SMB)