Cirilo Tokumbó hält seine Hände in eine Quelle nahe der Gemeinschaft Tekoha Anhentenguá, Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien
© Rodrigo Duarte, 2025
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Cirilo Tokumbó hält seine Hände in eine Quelle nahe der Gemeinschaft Tekoha Anhentenguá, Porto Alegre, Rio Grande do Sul, Brasilien
© Rodrigo Duarte, 2025
Vergangene Termine
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Vom Nebel des Páramo de Sumapaz über die Flüsse Chiles bis in die verschmutzte Bucht von Guanabara folgen Juliana Steiner, Gabriela Urrutia, Stephanie Maiwald und Anne Bechstedt dem Wasser durch umkämpfte Landschaften. Sie sprechen über Wasserrechte, die Flüsse zur Ware machen, über die Folgen fossiler Industrie und über Gemeinschaften, die dem mit Aktivismus und kollektivem Wissen begegnen.

Nhé’ẽ sind zirkuläre Gespräche, die zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven einladen. Der Begriff stammt aus der Sprache der Guarani und bezeichnet unter anderem das Wort, die Stimme und die Sprache, aber auch den Geist.

Beteiligte

Gabriela Urrutia ist Kuratorin, Forscherin, Kulturmanagerin und Dozentin am Institut für Bildende Künste der Universidad Austral de Chile. Ihre Arbeit bewegt sich an den Schnittstellen von zeitgenössischer Kunst, Territorium und Ökologien, mit besonderem Interesse an künstlerischen Forschungspraktiken, situiertem Wissen und kollaborativen Methoden. Sie untersucht die Beziehungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Gemeinschaften, Wasser und Territorium sowie Prozesse kollektiven Schaffens im Süden Chiles. Darüber hinaus ist sie Direktorin der Künstler*innenresidenz FRAGUA und Co-Direktorin der Galería Barrios Bajos, einer Plattform für Produktion, Forschung und Vermittlung im Bereich zeitgenössischer Kunst und Kultur.

Juliana Steiner ist eine unabhängige Kuratorin und Forscherin in Bogotá. Ihre Arbeit verbindet zeitgenössische Kunst, Pädagogik, Architektur und politische Ökologie. Sie ist Associate Curator der Bogotá Biennale (2027). Zu ihren jüngsten Projekten zählen die erste New Yorker Einzelausstellung von Leonel Vásquez bei 601 Artspace (2026) sowie Ecotono: Chagras, Payaos, Camellones für Common Ground am Bard College (2022-2023). Daraus ging die Publikation Ecotone: Silent Revolutions (2025) hervor, die für die XIV. Iberoamerikanische Architektur- und Urbanismusbiennale (2026) nominiert wurde. Sie ist Mitbegründerin von La Reserva Guatoc und Espacio Odeón, Mitglied von entre—ríos und lehrt an der New York University.

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