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© Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
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Am 27. November 2026 startet der Programmschwerpunkt Mein. Dein. Unser!? mit drei neuen Ausstellungen zu den Themen Eigentum und Erbe. Am Eröffnungswochenende laden Künstler*innen und Kurator*innen zum Austausch ein. Dazu gibt es Musik, Performances sowie Keramik- und Malworkshops.

Eröffnungswochenende 27.-29.11.2026

17:00
Eröffnung der Ausstellung  Auf den Spuren von Shiva. Zwischen Berlin und Kathmandu

Einführung Henrietta Lidchi, Direktorin des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst

17:30
Eröffnung der Ausstellung  Togo: Neue Verbindungen knüpfen

Einführung Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

18:00
Eröffnung der Ausstellung  Agua. Kunst und Kosmologien des Wassers

Einführung Gitte Zschoch, Generalsekretärin des Goethe-Instituts

19:00
Begrüßung und Impuls

  • Hartmut Dorgerloh, Generalintendant
  • Marlene Engelhorn, Publizistin und Mitbegründerin der Initiative für Steuergerechtigkeit e.V.
  • Chor Canto Diáspora

20:00
Konzert

Nana Benz du Togo

DJ-Set+Party

Im Anschluss an die Eröffnungen gibt es Begegnungen mit Künstler*innen und Kurator*innen.

Der Eintritt am Eröffnungsabend ist frei.

 

Programm am 28. und 29.11.2026

Nhé’ẽ – Gespräche im Kreis

Zuhören, nachfragen, mitreden: Die Nhé’ẽ bringen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Kurator*innen und Publikum zusammen. Inmitten einer immersiven 360°-Videoprojektion erleben Sie neue Perspektiven, spannende Begegnungen und einen lebendigen Austausch über Wissen, Erfahrungen und Geschichten.

Was sind Nhé’ẽ?

Nhé’ẽ sind zirkuläre Gespräche, die zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven einladen. Der Begriff stammt aus der Sprache der Guarani und bezeichnet unter anderem das Wort, die Stimme und die Sprache, aber auch den Geist. Sprechen bedeutet hier mehr als die Weitergabe von Informationen: Es schafft Beziehungen und verbindet Menschen miteinander.

In den Nhé’ẽ begegnen sich Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Kurator*innen und Publikum. Alle sind eingeladen, zuzuhören, Fragen zu stellen und eigene Gedanken einzubringen. Die Teilnehmenden wechseln sich immer wieder ab, neue Stimmen kommen hinzu, andere geben ihren Platz frei.

Eine immersive 360°-Videoprojektion schafft einen gemeinsamen Raum für diesen lebendigen Austausch. Bilder und Erzählungen umgeben die Teilnehmenden und eröffnen neue Perspektiven.

Moderiert werden die Nhé’ẽ von Carolina Chimoy und Lien Heidenreich-Seleme.

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World Café: Erbe und Eigentum – Wem gehört was?

Wer erbt Wohlstand, wer Verantwortung? Und was geben wir weiter? Die Gesprächsreihe lädt dazu ein, drängende Fragen zu Eigentum, Erbe und Gerechtigkeit gemeinsam zu diskutieren. Nach einem Impulsvortrag können Sie Ihre eigenen Perspektiven in die Debatte einbringen.

Was hinterlassen wir den nächsten Generationen? Eine Welt voller Möglichkeiten oder voller ungelöster Probleme? Wer erbt Vermögen, wer trägt Verantwortung – und was bedeutet eigentlich ein gerechtes Erbe?

Erbe ist weit mehr als das, was wir von unseren Eltern oder Großeltern übernehmen. Wir erben Vermögen und Schulden, Kulturgüter und Traditionen, natürliche Ressourcen, aber auch gesellschaftliche Ungleichheiten, historische Konflikte und die Folgen politischer Entscheidungen. Was wir besitzen und weitergeben, prägt unsere Gegenwart und die Zukunft kommender Generationen.

Doch wie gerecht ist dieses Erbe verteilt? Wem gehören kulturelle Schätze und natürliche Ressourcen? Wer profitiert von Wohlstand – und wer wird ausgeschlossen? Und welche Verantwortung tragen wir für das, was wir hinterlassen?

Die Gespräche laden dazu ein, diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Bekannte Stimmen aus Wissenschaft, Recht, Journalismus und gesellschaftlichem Engagement beleuchten die Zusammenhänge zwischen Eigentum, Macht und Gerechtigkeit – in Deutschland, Europa und weltweit.

Nicht nur zuhören, sondern mitdiskutieren! Jede Veranstaltung beginnt mit einem Impuls und einer zugespitzten These. Anschließend ist das Publikum eingeladen, an Gesprächstischen Perspektiven auszutauschen und eigene Positionen zu entwickeln. Gedanken und Ergebnisse werden schließlich zurück auf die Bühne getragen und gemeinsam weitergedacht.

Die Veranstaltungsreihe entsteht in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Athen und dem Projekt „Heritage im Fokus“.

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Workshops und Drop-Ins

Mitmachen, gestalten, Geschichten teilen: In diesen Workshops laden internationale Künstler*innen dazu ein, mit Ton, Stoff, Bewegung und Erinnerungen kreativ zu werden. Gemeinsam werden Sterne gemalt, Landschaften gewebt und die Rhythmen des Wassers erfahrbar. So entstehen Verbindungen zu den Geschichten, die uns prägen.

Konzerte

Hören, eintauchen, mitreißen lassen: Von westafrikanischen Grooves und diasporischen Chorstimmen bis zu den verborgenen Klängen von Wasser und Stein – diese Konzerte und Klangperformances erzählen von Erinnerung, Gemeinschaft und den Verbindungen zwischen Menschen, Orten und Traditionen.

Überblicksführungen

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