© Ethnologisches Museum / Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Gitti Salami
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Nhé’ẽ sind zirkuläre Gespräche, die zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven einladen. Der Begriff stammt aus der Sprache der Guarani und bezeichnet unter anderem das Wort, die Stimme und die Sprache, aber auch den Geist. Sprechen bedeutet hier mehr als die Weitergabe von Informationen: Es schafft Beziehungen und verbindet Menschen miteinander.

In den Nhé’ẽ begegnen sich Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Kurator*innen und Publikum. Alle sind eingeladen, zuzuhören, Fragen zu stellen und eigene Gedanken einzubringen. Die Teilnehmenden wechseln sich immer wieder ab, neue Stimmen kommen hinzu, andere geben ihren Platz frei.

Eine immersive 360°-Videoprojektion schafft einen gemeinsamen Raum für diesen lebendigen Austausch. Bilder und Erzählungen umgeben die Teilnehmenden und eröffnen neue Perspektiven.

Moderiert werden die Nhé’ẽ von Carolina Chimoy und Lien Heidenreich-Seleme.

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